Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Frei­burg, beschäftige mich mit iPad-Produktivität und Energie, fahre Rennrad und Brompton.




#projectipadonly / #bromvoyage

#Update 06.

Gerade komme ich von einem kleinen Sonntagsspaziergang zurück, bei dem ich mir die aktuelle Podcast-Folge von iPad Pros angehört habe. Und damit bin ich auch schon mitten im sechsten #Update.

In der besagten aktuellen Folge spricht Showhost Tim Chaten mit dem Designer Jon Hicks der kürzlich diesen Artikel veröffentlicht hat, in dem er seinen Weg mit dem iPad als Hauptcomputer beschreibt (und dabei auch ein wenig in Richtung der Herren Tech-Journalisten von The Verge austeilt). Als den essentiellsten Teil des Podcasts empfinde ich die Beschreibung von Jon, wie er es geschafft hat mit seinem wichtigsten Werkzeug (Affintiy Designer) am iPad arbeiten zu können: Er hat sich eine Woche Zeit genommen, Tutorials geschaut und ausprobiert. Soll heißen, auch die Beherrschung eines auf Einfachheit ausgelegten Gerätes wie dem iPad, muss man schlicht und einfach lernen. Vor allem die Übertragung verinnerlichter Workflows vom Mac oder PC kostet Zeit.

Einen App-Tipp für den Bereich Webentwicklung konnte ich aus dem Podcast auch gleich noch mitnehmen: Einen Code-Inspektor der seinen Namen zur Abwechslung auch mal verdient. Die App Inspect ist die beste die mir bisher untergekommen ist. Endlich kann ich mich von den Ergo Web Tools verabschieden.

Wenn es jemanden gibt, zu dem ich in Sachen iOS und iPad aufschaue, dann ist das defintiv Federico Viticci. Diese Woche hat er einen Artikel veröffentlich, den ich mit offenem Mund, vor nerdiger Begeisterung vor mich hin sabbernd gelesen habe und dabei auf die wildesten Automatisierungsideen kam. 🤤 Schon seit einiger Zeit habe ich den Plan, meinen Mac mini gänzlich vom Schreibtisch zu verbannen und ihn nur noch mit dem iPad fernzusteuern. Ein Luna Display-Stick ist dazu bereits unterwegs. Doch mit Hilfe der Shortcuts von Frederico kann ich wieder einige offene Punkte von meiner Liste streichen.

Apropos sabbern, es geht weiter! 🤓 Gestern Abend wurde mir dieser Artikel in meine Twitter-Timeline gespült. Eine Vision für iPad-Kreativität, die es in sich hat. Zwei Apps greifen auf ein und dieselbe Datei zu. Eine App bearbeitet die Datei, die andere verwendet die Datei live als Textur und das auch noch im Split-View. Man stelle sich das mal für die Kombination Photoshop/Illustrator und InDesign vor. Das wäre der Hammer! 🤯

Für Entwickler, ambitionierte Shortcuts-Anwender oder generell die professionelleren iPad-Anwender hat sich letzte Woche wieder etwas im App-Store getan: Mit Jayson wurde ein JSON-Viewer veröffentlicht.

Und zum Schluss noch das „Making of“ zu Apples aktuellen iPad Pro-Spots. Selbstverständlich „filmed, edited, animated, designed, and composed completely with iPad Pro“.

#Update 05.

Ich bin – gewissermaßen – zurück! Es war durchaus ein wenig still hier geworden. Das lag daran, dass das #projectipadonly aus dem Internet hinaus in das wahre Leben transportiert wurde und seine erste Bewährungsprobe als fünfstündiger Kurs über zwei Abende erfolgreich bestanden hat. Offenbar geht mein Konzept auf und mein Ansatz, das iPad als vollwertigen Computer zu nutzen, wird auch von anderen angenommen und gutgeheißen. In die Vorbereitung flossen unzählige Stunden, die sich – rückblickend betrachtet – mehr als gelohnt haben. Nicht nur wegen des positiven Feedbacks, welches ich von meinen Kursteilnehmern erhalten habe, vor allem auch weil sich aktuell neue Möglichkeiten ergeben, die das was hier mit ein paar Blogposts begann, auf ein neues Level heben könnten. Die nächsten Wochen werden sicher spannend!

Kiez-Gespräche: Ein Podcast über alles und nichts – mit dezent betriebswirtschaftlichem Einschlag.

Ein weiteres Projekt, dass schon sehr lang auf seine Umsetzung wartete, hat gestern in Form seiner ersten Episode das Licht der Welt erblickt. Zusammen mit Martin – einem meiner besten Freunde – habe ich gestern unseren ersten Podcast mit dem Titel Kiez-Gespräche aufgenommen. Der Podcast basiert auf unseren Gesprächen in unserer Stammkneipe – dem Kiez – die wir während unserer Zeit in der Weiterbildung zum Betriebswirt geführt haben. Also ein Podcast über alles und nichts – mit dezent betriebswirtschaftlichem Einschlag. ?

Mit der ersten Folge bin ich ganz zufrieden und ich bin gespannt was aus unseren Kiez-Gesprächen wird. An der Tonqualität, vor allem der Aufnahmelautstärke, arbeiten wir noch. Abonnieren kann man uns über alle gängigen Podcast-Player hier. An der Listung bei Apple Podcasts oder Spotify arbeiten wir gerade.

Ich bleibe beim Thema Podcasts und möchte euch die aktuellen Folgen von Upgrade, Connected und Supercomputer wärmstens an Herz legen. Alle drei beschäftigen sich mit den neuen iPad Pro-Modellen. Im Gegensatz zu den meisten Reviews jedoch aus der Perspektive von Menschen, die ihre iPads auch wirklich im (Arbeits-)Alltag einsetzen und ihre Meinungen nicht aus der zwölfstündigen Nutzung eines Review-Gerätes ziehen.

Seit ich meine Begeisterung für das iPad öffentlich teile, wird mir gern die Glorifizierung eines viel zu teuren Tablets vorgeworfen, mit dem man ja nicht mal ansatzweise seinen Computer ersetzen kann. Gegen solche Verallgemeinerungen wehre ich mich natürlich und versuche immer mit einer sehr individuellen Herangehensweise zu argumentieren. Entscheidend, ob das iPad für jemanden als Computer in Frage kommt, sind die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen. Doch diese sind den meisten Kritikern nicht bewusst, weil sie ihre Arbeitsweise an Betriebssysteme und Software anpassen, die seit zwanzig Jahren nur noch aktualisiert, aber kaum mehr weiterentwickelt wird. Muss mein Computer alles können? Nein. Muss er das, was für mich am wichtigsten ist können? Ja. Und sollte mein Computer mir das Ausführen dieser speziellen Aufgaben so angenehm wie möglich machen? JA!

Ob das iPad zum Beispiel als Computer für einen Web-Developer geeignet ist, beschreibt Craig Morey mit einer sehr differenzierten und nicht unkritischen Sichtweise in diesem Artikel. Genau so sollte man sich der Frage nähern.

If you’re building a site in a “flat” method (ie, with HTML/CSS/JS) you can get quite a long way on an iPad alone, either with preview servers or uploading to a Virtual Private Server (VPS).

Ich gehöre zum Glück zu den Menschen, die meist „flat“ entwickeln.

#Update 04.

Das Apple-Herbst-Event steht vor der Tür und die neuen iPhones und Apple-Watches sind bereits geleaked. Doch handfeste Hinweise auf die neuen iPads fehlen. Das könnte bedeuten, dass diese erst im Oktober auf den Markt kommen. Nicht gerade meine Wunschvorstellung, denn die neuen iPhones interessieren mich so wenig wie noch nie. Bin ich doch noch immer überaus zufrieden mit meinem iPhone X. Doch bei der Vorstellung von randlosen iPad Pros mit Face ID und möglicherweise neuen Tastaturen werde ich ein wenig hibbelig.

Wohin Apples Reise in Sachen iPad gehen wird, fasst Jason Snell in diesem Artikel, basierend auf allen Gerüchten zusammen. Die Frage, für welche Größe ich mich entscheiden werde, habe ich mir bisher noch nicht endgültig beantwortet. Aktuell tendiere ich zur 11″-Version.

In dieser Woche hat Serif endlich die erste Beta-Version ihrer Desktop Publishing-Software Affinity Publisher veröffentlicht und damit Adobe erneut Feuer unterm Hintern gemacht. Sowohl unter Windows als auch am Mac habe ich schon einen kurzen Blick darauf geworfen und bin recht beeindruckt. Das will etwas heißen, denn Adobes InDesign ist die Software, die mir sozusagen in Fleisch und Blut übergegangen ist. Ähnlich wie bei Affintiy Photo und Designer gilt es nun zunächst die bekannten Denkmuster zu überwinden und sich auf die neue Software einzulassen.

Apropos, Affinity Photo und Designer. Vor etwa zwei Wochen habe ich meinen @brom_voyage-Instragram-Account neu gestaltet. Statt einzelner Posts gibt es nun einen zusammenhängenden Feed, wie man ihn hier oder hier vielleicht schon mal gesehen hat. Die Vorlage dazu habe ich in Affinity Photo am Mac erstellt. Gepflegt wird das, inzwischen um die einhundert Ebenen um fassende Dokument jedoch am iPad. Auch der instagramgerechte Export findet am iPad, unter Zuhilfenahme des Designers, statt. Denn in der iOS-Version von Photo fehlt die Slice-Funktion. Die Performance der beiden Apps ist dabei absolut beeindruckend und ich kann nur hoffen, dass Affintiy auch den Publisher für iOS umsetzt. Dann ist das #projectipadonly nicht mehr zu stoppen.

Aus der Welt der Podcasts möchte ich euch eine Neuheit von Alex Cox und Matthew Cassinelli ans Herz legen: Supercomputer. Bisher erschienen drei kurzweilige Folgen, die sich damit befassen, wie wir der Technik die uns umgibt Herr werden.

In der Blütezeit der Blogs hatten wir vermutlich alle einen. Einen Feed-Reader. Dann kamen Facebook und Twitter und wir bekamen neue Artikel gefühlt zu oft unter die Nase gerieben, sodass wir uns der Feed-Reader entledigten. Nun meidet man die sozialen Medien zunehmend, weil dort die Nazis und Wutbürger immer lauter werden und hat das Gefühl die guten Inhalte zu verpassen. Langer Rede, kurzer Sinn: Ich nutze wieder einen Feed-Reader, nämlich Reeder 3.

Update #03.

Diese Woche stand für mich ganz im Zeichen der Automatisierung. Was soll man auch anderes machen, wenn man bei 37°C Außentemperatur mit einer Mandelentzündung zuhause liegt und gefühlt schon jede Netflix-Serie gesehen hat.

Die Developer-Beta von Shortcuts ist seit ein paar Wochen verfügbar und die beiden Herren von Canvas teilen ihre Erfahrungen. Alles sehr vielversprechend!

In Folge 203 von Upgrade dreht sich alles um das Arbeiten am iPad. Nicht viel neues (für mich), aber immer wieder schön zu hören, wie andere arbeiten.

Okay. Ihr habt es vielleicht schon geahnt. Und irgendwann muss es ja mal raus: Ich oute mich als Rosemary Orchard-Fanboy. ? Sie ist meine persönliche Automatisierungs-Heldin und mit ihrer Philosophie, die ich in diversen Podcasts mit ihr geradezu aufgesaugt habe, dafür verantwortlich, dass ich gerade so tief in Workflow und Co. eintauche. Aktuell hört man sie in Folge 19 des Podcasts Roboism. Übrigens der Podcast mit der besten Intro-/Outro-Musik! Ein langes Interview mit ihr ist auch im Podcast Systematic zu hören. Wer Inspiration sucht, um in das Thema Automatisierung einzusteigen, sollte einmal hier und hier vorbei schauen.

Apropos Automatisierung: Diese Woche habe ich drei Workflows gebastelt. Zwei Instagram-Workflows und einen zur Erstellung eines Literaturverzeichnisses aus einer Airtable-Datenbank. Auf den bin ich schon ein bisschen stolz.

Ein Icon in der iOS 12 Beta 5 hat das Aussehen der neuen iPad Pros bestätigt. Als Vorstellungstag wird der 12. September 2018 gemunkelt. Ich kann es kaum erwarten!

Update #02.

Die Woche war eine Menge los in der iPad-/iOS-Welt, nicht zuletzt da der App-Store am 10. Juli sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert hat.

In der Aktuellen Ausgabe Mac Power Users kommt Matt Gemmell zu Wort und erläutert seinen Weg zum Vollzeit-iOS-User, der seinen Mac nur noch in absoluten Ausnahmefällen hochfährt.

Ein weiterer Podcast-Tipp in dieser Woche ist die neueste Ausgabe der iPad Pros. Zu Gast ist Rosemary Orchard vom Podcast Automators, die in Sachen Automatisierung wirklich heftig unterwegs ist. Ihr zuzuhören ist absolut inspirierend. Sie zeigt sinnvolle Wege auf, wie man sich das Leben leichter machen und seine Technik für sich arbeiten lassen kann.

Ebenfalls über Rosemary Orchard wurde ich erneut auf Airtable – ein mächtiges Tool das Datenbank und Tabellenkalkulation verbindet – aufmerksam. Ich erinnere mich, dass ich mir den Dienst vor einiger Zeit schon einmal angeschaut, aber für mich keinen Nutzen gefunden hatte. Das ist nun anders. Als erste Datenbank lege ich mir gerade ein Literaturverzeichnis für mein Buch-Projekt an. Ziel ist es diese später über einen Workflow bzw. Shortcut in die Zielformatierung zu bringen.

Affinity Designer gibt es nun für iPad, wohoo! Pfade mit dem Apple Pencil zeichnen ist schon verdammt cool.

Kaum rundet Affinity sein Angebot für Grafik-Profis auf dem iPad ab, da macht eine Meldung von Adobe die Runde: Man arbeitet an einer Photoshop-Version für das iPad:

Adobe Systems Inc., the maker of popular digital design programs for creatives, is planning to launch the full version of its Photoshop app for Apple Inc.’s iPad as part of a new strategy to make its products compatible across multiple devices and boost subscription sales.

Obwohl ich reichlich skeptisch bin, was das User Interface der künftigen Photoshop-App betrifft, bin ich davon überzeugt, dass von diesem Schritt eine erhebliche Signalwirkung ausgehen wird, der das iPad als Arbeitsgerät wieder ein Stück nach vorn bringt.

Und zum Abschluss dieses Updates ein Tweet von Federico Viticci:

We’re definitely living in a weird timeline, Apple products-wise – Pro users on the Mac keep being dissatisfied with hardware and they’re getting iOS apps on Mac next year, while pro iPad users seem generally optimistic, hardware rocks, and software keeps improving on all sides.

In diesem Sinne: ✌️

Update #01.

Dauernd geschehen Dinge die ich teilen möchte. Doch oftmals habe ich keine Lust etwas dazu zu formulieren recht wenig dazu zu sagen. Außerdem gibt es oftmals kleinere Veränderungen in und um mein #projectipadonly denen ich keine eigenen Beiträge widme, die jedoch sicher nützlich sind um „von außen“ gewisse Zusammenhänge herstellen zu können. Deshalb gibt es jetzt, wann immer sich etwas ansammelt, ein Update!

Seit zwei Wochen bin ich Besitzer eines Mac minis. Auch wenn ich mir das Entsetzen in euren Gesichtern äußerst lebhaft vorstellen kann, bin ich mit meiner Entscheidung einen Computer zu kaufen, dem Apple seit vier Jahren keinerlei Beachtung schenkt, ziemlich glücklich. Der kleine Mac läuft rund um die Uhr und ist damit jederzeit von meinen iPads via Remote-Zugriff fernsteuerbar. Aktuell teste ich noch diverse Remote-Lösungen und werde sicher bald berichten.

Die iOS-Nerds drehen am Rad: Gestern wurde die erste Beta der Siri Shortcuts-App veröffentlicht. Da ich keinen Developer-Account besitze, werde ich mich wohl noch etwas gedulden müssen. Doch die ersten Stimmen sind voller Begeisterung.

Seit heute morgen sitze ich an einem Buch. Was, ein Buch? Keine Sorge ich verschone die Welt mit meiner nicht so spannenden Biografie. Stattdessen setze ich die Überlegungen in die Tat um, die ich mir schon seit einigen Wochen zu meinem anstehenden iPad-Kurs mache. Eigentlich wollte ich mein Material – wie für einen Kurs üblich – in Präsentationsform aufbereiten. Bei diesem Ansatz fehlt mir jedoch (langfristig gedacht – bin ja Betriebswirt!) der Mehrwert. Deshalb gehe ich den Kurs, der Mitte November stattfindet, nun in erster Instanz als (e)Buch an.

  • Apropos iPad-Kurs: Das VHS-Kursprogramm für Herbst 2018/Winter 2019 ist raus. Wer in der Gegend wohnt kann sich anmelden. Schnäppchen!

    Heute habe ich mir ein Textexpander-Abo für ein Jahr gegönnt. Aktuell gibt Smile 30% Rabatt – da konnte ich nicht widerstehen. Einsetzen kann ich das Textersetzungs-Tool auf meinen iPads, dem iPhone und am Mac. Ich bin gespannt, was ich in Sachen Produktivität und Automatisierung rausholen kann.

  • Mein Lieblings-Podcast-Network relay.fm hat einen neuen Podcast, der sich ausschließlich mit Automatisierung unter macOS und iOS beschäftigt! 🙌

    Dieses Blog wird mit 💙 und WordPress betrieben. Gecodet – auf Basis von UIkit – und getextet wird mit einem iPad. Impressum und Datenschutz. 🏳️‍🌈

    Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Frei­burg, beschäftige mich mit iPad-Produktivität und Energie, fahre Rennrad und Brompton.




    #projectipadonly / #bromvoyage