Hey, ich bin Oliver! Ich bin geprüfter Betriebswirt mit Fokus auf Marketing, lebe in Frei­burg, beschäftige mich mit iPad-Produktivität und Energie, fahre Rennrad und Brompton.




#projectipadonly / #bromvoyage

Jeder soll gehen dürfen, wann er will →

Jeder sollte so aus dem Leben gehen dürfen, wie er möchte. Selbstbestimmt, oder sich dem hingebend, was ist. Denn wer sind wir, dass wir, die wir nicht in denselben Schuhen gelaufen sind, über einen anderen entscheiden oder seine Entscheidung beurteilen dürften?

Das Thema Sterbehilfe gehört bei uns Zuhause zu den heiß diskutierten. Wann immer es aufkommt – durch einen Zeitungsartikel, eine Dokumentation oder durch Studium und Arbeit meines Freundes – könnten unsere Meinungen nicht unterschiedlicher sein.

Ohne jemals auch nur annähernd in einer ähnlichen Situation gewesen zu sein, vertrete ich dennoch die Meinung des verlinkten Artikels. Niemand sollte sich anmaßen, sich über einen Menschen mit dem ausdrücklichen Wunsch zu sterben hinwegzusetzen. Denn wer kann von sich behaupten, besser zu wissen wie sich ein schwer an Multiple Sklerose erkrankter Mensch fühlt? Oder wie sich der Alltag mit schwersten Depressionen anfühlt?

Damit möchte ich nicht sagen, dass nicht alles menschenmögliche getan werden sollte, um den Tod eines geliebten Menschen zu verhindern. Dies sollte jedoch nicht aus egoistischen Gründen geschehen. Das wiederum setzt eine tiefergehende Auseinandersetzung mit dem Thema Krankheit und Tod voraus, welche in unserer Gesellschaft selten über die Dauer einer Talkshow hinaus geschieht.

Nachtrag

Wie ich nun feststelle, heißt der Artikel auf ZEIT ONLINE inzwischen nicht mehr “Jeder soll gehen dürfen, wann er will” sondern “Was bleibt”. Außerdem beginnt er nun mit einer Entschuldigung der Redaktion: “Er widerspricht der redaktionellen Linie von ZEIT ONLINE im Umgang mit dem Thema Suizid. Und er vermittelt ein falsches Bild von psychischen Erkrankungen und den heutigen Behandlungsmöglichkeiten.” Dies finde ich äußerst schade und rückt den Artikel meiner Meinung nach in ein falsches Licht. Der Artikel thematisiert eben nicht die Behandlungsmöglichkeiten psychischer Erkrankungen sondern, mit den persönlichen Worten einer Mutter die ihre Tochter verloren hat, die Auseinandersetzung mit Krankheit und Tod.

Brug 34.

Da saßen wir, in dem kleinen gemütlichen Café Brug 34. Es war früher Abend und wir schon erschöpft von unserem zweiten Tag in Amsterdam. Ich bestellte Ingwertee und einen Brownie, mein Liebster Kaffee und einen Cookie. Während wir warteten schob sich die untergehende Sonne durch zwei eng stehende Häuser an den Krachten. 

Beim Blick durch das beschlagene Fenster, in dem sich die verschwommenen Silhouetten der vorbei eilenden Menschen kontrastlos abhoben, entstand sofort ein Bild in meinem Kopf. Die M3 lag auf dem Tisch und ganz selbstverständlich griff ich nach ihr, justierte Blende und Belichtungszeit, blickte durch den Sucher und drückte ab. Zu langsam. Ein banger Moment. Der nächste Passant eilte vorbei. Klick. Treffer. Und die Sonne verschwand.

Nun, fast drei Wochen später, scanne ich das Negativ und sitze wieder im Brug 34. Alles ist wieder da. Danke Fotografie, danke Leica und danke fotografischer Film!

Oliver, was war für dich das Beste im vergangenen Jahr?

Wenn ich so zurückdenke, kommen mir unheimlich viele tolle Momente in den Sinn. Es war ein ziemlich gutes Jahr. Doch ganz spontan würde ich sagen, die letzten drei Tage das Jahres, die wir in Amsterdam verbrachten, waren an »Prägnanz« kaum zu übertreffen. Ein bisschen abenteurlich, aber auch entspannt. Alles neu, aber doch sofort vertraut. Es war einfach alles perfekt. Ach ja, kalt war es auch, wie das obige Bild zeigt.

I’ve given up on Windows Phone →

I’ve always been slightly frustrated at the lack of Windows Phone apps, but as the gaps have been gradually filled, a new frustration has emerged: dead apps. Developers might be creating more and more Windows Phone apps, but the top ones are often left untouched with few updates or new features. That’s a big problem for apps like Twitter that are regularly updated on iOS and Android with features that never make it to Windows Phone.

Leider, leider sehe ich das ähnlich und werde nun nach einem Lumia 800 (mit WP 7.8), einem Lumia 620 (mit WP 8) und zuletzt dem Lumia 1020 (mit WP 8.1) künftig nicht mehr zu einem Windows Phone greifen (auch wenn mich die klare Kachel-Optik noch so sehr begeistert). Außerdem befürchte ich, dass es mit dem künftigen Windows 10 auf Smartphones eigentlich nur noch schlimmer werden kann.

Kraftwerk

Kraftwerk 3D

Eindrucksvolle Klangwelten mit unbeschreiblich tiefen Bässen die einem in den Magen drücken, schwirrende Sounds in allen Lagen, dazu perfekt abgestimmte 3D-Videos und vier distanziert-kühle “Operators” – allen voran Ralf Hütter – auf der Bühne, die ihre elektronischen Instrumente bedienen.

Kurz: Ein herausragendes und einmaliges Konzerterlebnis! Punktabzug gibt es nur für das bewegungsfaule und leicht versnobte Publikum.

Pedelec

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Dass ich gestern auf meiner ersten Fahrt zum Bahnhof, direkt nach dem Kauf meines Pedelecs in Rudis Radladen in Neckargemünd, so richtig nass wurde, betrachte ich einfach als gutes Omen für meinen Start in die autofreie Zukunft. Es kann nur besser werden, schließlich strample ich nun aktiv gegen den Klimawandel.

Für das VSF Fahrradmanufaktur P-Kompakt hatte ich mich nach längerer Recherche entschieden, trägt es die mir wichtigste Eigenschaft doch schon im Namen. Es besitzt außerdem fast alle Ausstattungsmerkmale – Bosch-Mittelmotor, Nabenschaltung, Rollenbremsen – die mir wichtig waren, das Design ist zeitlos und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar.

Nach den ersten 50 Kilometern, die ich gestern und heute zurückgelegt habe, hält sich die Begeisterung für mein Pedelec kaum in Grenzen. Es fährt sich unfassbar gut, ist wendig, spritzig und macht einfach Spaß. In flachem Terrain fährt man geschmeidig in niedrigster Unterstützungsstufe dahin und erreicht dabei die 25 km/h und damit die Abschaltgrenze der Motor-Unterstützung spielend. Am Berg geht es dann in Stufe 2 oder 3 (von 4) locker hinauf ohne dabei wirklich ins Schwitzen zu geraten. In Stufe 4 hängt man an der Ampel sogar Motorroller ab.

Der einzige Kritikpunkt am P-Kompakt sind die klappbaren Pedale, die an sich durchaus sinnvoll sind (schließlich steht das Rad in der Wohnung und da zählt jeder Zentimeter). Nur leider bieten sie kaum Halt. Da gibt es sicher bessere mit mehr Grip.

Eine Federsattelstütze werde ich wohl auch nachrüsten, damit ich das Ziel, das ich mir gestern voller Euphorie gesetzt habe, auch komfortabel erreiche. Ich möchte bis zum 12. Juli 2015 mindestens 5.000 Kilometer mit dem Pedelec fahren. Bisher kam ich jährlich auf maximal 600 Rad-Kilometer.

Und beim nächsten Mal erzähle ich euch dann die Geschichte, wie ich gestern am Heidelberger Bahnhof vom Bahn-Sicherheitspersonal verwarnt wurde, weil ich auf dem Bahnhofsvorplatz mit einem Schweizer Taschenmesser, ein neues Bügelschloss von seiner Verpackung befreien wollte.

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