Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Freiburg, beschäftige mich beruflich mit Energie und fahre Rad.



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Red Bull kann Werbung!

Ich war nie ein sonderlich großer Fan vom Getränk Red Bull. An der Marke Red Bull und allem was dahinter steckt – vom Sportmarketing, Verlagshaus bis zum Förderer von Universitäten und der Region Salzburg – kommt man jedoch kaum vorbei. Vor allem nicht als “Werbeschaffender” (schlimmes Wort, ich weiß). Das ist schon sehr beachtlich, was da auf die Beine gestellt wird.

Umso mehr beeindruckt mich Red Bulls derzeitige Social Sampling-Aktion, die mich durch folgenden Tweet ansprach:

14 Minuten später antwortete das Red Bull-Team:

Damit, dass keine Standard-Antwort zurück kam, sondern man sich wirklich mit dem auseinandergesetzt hatte, was ich schrieb, hatten sie mich. Auch ein Blick in die Red Bull-Timeline zeigte, dass viele andere solch nette und persönliche Replies bekommen hatten.
Also habe ich meinen Code auf der genannten Website ein- und meine Adresse preisgegeben.

Nur einen Tag später kam ein Paket (abgeholt habe ich es jedoch erst heute). Obenauf lag eine Postkarte – handgeschrieben und mit Bezug auf meinen Tweet.

Unabhängig von meinem beruflichen Hintergrund fühlte ich mich durchaus geschmeichelt. Durch meinen beruflichen Hintergrund weiß ich: Wenn etwas bei potentiellen Kunden zieht, dann ist es personalisierte Werbung – das erfahre ich in meinem Job täglich. Der vollautomatisierte Andruck des Namens, beeindruckt dabei jedoch niemanden mehr. Dazu gehört mehr – man muss sehen, dass ein Mensch dahinter steckt, keine Maschine.

Besser als Red Bull kann man personalisierte Werbung bzw. Direktmarketing – und zusätzlich noch die Verbindung der sozialen Medien mit dem “wahren” Leben – eigentlich kaum hinbekommen. Da werden die sechs kostenlosen Dosen fast schon zur Nebensache. In den handgeschriebenen Zeilen steckt Wertschätzung. Die Empathie des Red Bull-Teams für seine potentiellen Kunden, die Zeit die sich jemand nur für mich genommen hat, bewerte ich weit höher, als das Geschenk. Zumindest die zuckerfreien Getränke werde ich natürlich trotzdem (oder gerade deswegen) probieren!


 

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