Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Freiburg, beschäftige mich beruflich mit Energie und fahre Rad.



#projectipadonly

Pedelec

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Dass ich gestern auf meiner ersten Fahrt zum Bahnhof, direkt nach dem Kauf meines Pedelecs in Rudis Radladen in Neckargemünd, so richtig nass wurde, betrachte ich einfach als gutes Omen für meinen Start in die autofreie Zukunft. Es kann nur besser werden, schließlich strample ich nun aktiv gegen den Klimawandel.

Für das VSF Fahrradmanufaktur P-Kompakt hatte ich mich nach längerer Recherche entschieden, trägt es die mir wichtigste Eigenschaft doch schon im Namen. Es besitzt außerdem fast alle Ausstattungsmerkmale – Bosch-Mittelmotor, Nabenschaltung, Rollenbremsen – die mir wichtig waren, das Design ist zeitlos und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar.

Nach den ersten 50 Kilometern, die ich gestern und heute zurückgelegt habe, hält sich die Begeisterung für mein Pedelec kaum in Grenzen. Es fährt sich unfassbar gut, ist wendig, spritzig und macht einfach Spaß. In flachem Terrain fährt man geschmeidig in niedrigster Unterstützungsstufe dahin und erreicht dabei die 25 km/h und damit die Abschaltgrenze der Motor-Unterstützung spielend. Am Berg geht es dann in Stufe 2 oder 3 (von 4) locker hinauf ohne dabei wirklich ins Schwitzen zu geraten. In Stufe 4 hängt man an der Ampel sogar Motorroller ab.

Der einzige Kritikpunkt am P-Kompakt sind die klappbaren Pedale, die an sich durchaus sinnvoll sind (schließlich steht das Rad in der Wohnung und da zählt jeder Zentimeter). Nur leider bieten sie kaum Halt. Da gibt es sicher bessere mit mehr Grip.

Eine Federsattelstütze werde ich wohl auch nachrüsten, damit ich das Ziel, das ich mir gestern voller Euphorie gesetzt habe, auch komfortabel erreiche. Ich möchte bis zum 12. Juli 2015 mindestens 5.000 Kilometer mit dem Pedelec fahren. Bisher kam ich jährlich auf maximal 600 Rad-Kilometer.

Und beim nächsten Mal erzähle ich euch dann die Geschichte, wie ich gestern am Heidelberger Bahnhof vom Bahn-Sicherheitspersonal verwarnt wurde, weil ich auf dem Bahnhofsvorplatz mit einem Schweizer Taschenmesser, ein neues Bügelschloss von seiner Verpackung befreien wollte.


 

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