Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Freiburg, beschäftige mich beruflich mit Energie und fahre Rad.



#projectipadonly

#lapability

Das Surface Pro 3 würde theoretisch ziemlich perfekt zu meinem derzeitigen #MinimalismusAnfall passen. Geht es mir doch darum möglichst wenige, nur wirklich sinnvolle Dinge zu besitzen und zu nutzen. Es vereint ein für mich unverzichtbares Tablet mit einem vollwertigen und für meine Bedürfnisse vollkommen ausreichenden Rechner. Doch weil ich in meinem Leben schon genügend Entscheidungen in computertechnischer Hinsicht getroffen habe, die sich nach recht kurzer Zeit als suboptimal herausgestellt haben, habe ich mir meine Frage (Macbook Air und iPad Air oder nur Surface Pro?) heute mit einem kurzen Test im Elektronikmarkt um die Ecke recht schnell beantwortet. Damit wären wir auch schon beim Wörtchen “würde” aus dem ersten Satz und dem schönen Begriff “Lapability”. 

“Lapability” – mit diesem Kunstwort umschreibt Microsoft die verbesserte Balance des Surface Pro 3 auf dem Schoß.

Zur Überleitung erfinde ich noch schnell ein Wort, nämlich “Deskability”, und schon kann es weiter gehen: Des Arbeitstieres, das bisher meinen Schreibtisch zierte (ein iMac) wurde ich in letzter Zeit etwas überdrüssig. Ich habe einfach keine Lust mehr, immer am Schreibtisch stehen zu müssen um wirklich arbeiten zu können. Immer öfter war das iPad zusammen mit dem durchaus brauchbaren Ultrathin Keyboard Cover dabei. Doch auch damit stieß ich schnell an Grenzen in Sachen "Lapability" (vom Funktionsumfang mal ganz abgesehen). Das ständige Balancieren und die fehlende Auflagefläche für die Handballen wurden auf Dauer anstrengend. 

Mit der heute getesteten, vermeintlichen Lösung aller meiner “Probleme” – dem Surface Pro 3 – kam dann leider auch nicht der Moment der technologischen Erleuchtung. Größe und Gewicht – perfekt. Windows – mein geringstes Problem. Der Stift – super! Der Preis – gerade so im Rahmen. Die "Lapability" – ach komm geh weg! Kein Vergleich zum ersten Surface aber nicht vergleichbar mit einem richtigen Laptop.

Der langen Rede kurzer Sinn: Hallo Macbook Air. iPad Air – du darfst bleiben. Bye bye iMac. Und Microsoft – beim nächsten mal vielleicht!


 

#autolos

Ich weiß schon gar nicht mehr wie lang ich mein Auto nun schon verkaufen wollte. Mindestens seit zwei Jahren. Seitdem lege ich meinen Weg zum Büro in drei Minuten zurück. Zu Fuß! Das Auto wurde auf Kurzstrecken also nur noch aus reiner Bequemlichkeit bewegt, weil die Kondition oder das Wetter fürs Fahrrad vermeintlich zu schlecht waren. Auf längeren Strecken bin ich seit gut drei Jahren nur noch mit der Bahn (oder dem Flugzeug) unterwegs, weil ich es Leid war im Stau verharren zu müssen und nach fünf oder mehr Stunden vollkommen kraftlos aus dem Auto zu steigen.

Damit es nicht weiterhin Geld fressend im Hof steht und an Wert verliert, habe ich es nun endlich verkauft. Ab heute bin ich autolos.

Eine kleine Herausforderung wird die kommende Zeit nun sicherlich, der Mensch ist nun einmal ein Gewohnheitstier. Der eine oder andere Weg erfordert jetzt einfach etwas mehr Planung und die Bierkiste muss künftig einfach zu zweit nach Hause transportiert werden (sind zum Glück nur 250 Meter bis zum nächsten REWE). Aber alles in allem freue ich mich auf die autofreie Zeit, auf mehr finanzielle Unabhängigkeit und auf mehr Bewegung bei jedem Wetter.

Als nächstes wird sich nun he­r­aus­stel­len ob sich die Anschaffung einer Monatskarte lohnen wird. Ich vermute eher nicht. Nicht zuletzt deshalb, weil ich mir ein Pedelec anschaffen werde und damit selbst die Strecke nach Freiburg zum Kinderspiel werden sollte.


 

Dieses Blog wird mit 💙 und WordPress betrieben. Gecodet – auf Basis von UIkit – und getextet wird ausschließlich mit einem iPad . Impressum. 🏳️‍🌈

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#projectipadonly