Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Freiburg, beschäftige mich beruflich mit Energie und fahre Rad.



#projectipadonly

Die Region Breisgau-Hochschwarzwald ist für mich das vielseitigste Rennradrevier Deutschlands: unzählige flache Sträßchen in der Rheinebene, kurze, steile Stiche in den Weinbergen von Tuniberg und Kaiserstuhl, welliges Gelände an der badischen Weinstraße und in Freiamt sowie über zehn Kilometer lange Anstiege an den Schwarzwaldpässen. Das Wetter ist immer ein bisschen besser und ein paar Grad wärmer als in Restdeutschland, die Leute sind weitestgehend freundlich, das Essen und der Wein ausgesprochen lecker. Wo sonst in Deutschland gibt es eine solche Kombination?


 

#lapability

Das Surface Pro 3 würde theoretisch ziemlich perfekt zu meinem derzeitigen #MinimalismusAnfall passen. Geht es mir doch darum möglichst wenige, nur wirklich sinnvolle Dinge zu besitzen und zu nutzen. Es vereint ein für mich unverzichtbares Tablet mit einem vollwertigen und für meine Bedürfnisse vollkommen ausreichenden Rechner. Doch weil ich in meinem Leben schon genügend Entscheidungen in computertechnischer Hinsicht getroffen habe, die sich nach recht kurzer Zeit als suboptimal herausgestellt haben, habe ich mir meine Frage (Macbook Air und iPad Air oder nur Surface Pro?) heute mit einem kurzen Test im Elektronikmarkt um die Ecke recht schnell beantwortet. Damit wären wir auch schon beim Wörtchen “würde” aus dem ersten Satz und dem schönen Begriff “Lapability”. 

“Lapability” – mit diesem Kunstwort umschreibt Microsoft die verbesserte Balance des Surface Pro 3 auf dem Schoß.

Zur Überleitung erfinde ich noch schnell ein Wort, nämlich “Deskability”, und schon kann es weiter gehen: Des Arbeitstieres, das bisher meinen Schreibtisch zierte (ein iMac) wurde ich in letzter Zeit etwas überdrüssig. Ich habe einfach keine Lust mehr, immer am Schreibtisch stehen zu müssen um wirklich arbeiten zu können. Immer öfter war das iPad zusammen mit dem durchaus brauchbaren Ultrathin Keyboard Cover dabei. Doch auch damit stieß ich schnell an Grenzen in Sachen "Lapability" (vom Funktionsumfang mal ganz abgesehen). Das ständige Balancieren und die fehlende Auflagefläche für die Handballen wurden auf Dauer anstrengend. 

Mit der heute getesteten, vermeintlichen Lösung aller meiner “Probleme” – dem Surface Pro 3 – kam dann leider auch nicht der Moment der technologischen Erleuchtung. Größe und Gewicht – perfekt. Windows – mein geringstes Problem. Der Stift – super! Der Preis – gerade so im Rahmen. Die "Lapability" – ach komm geh weg! Kein Vergleich zum ersten Surface aber nicht vergleichbar mit einem richtigen Laptop.

Der langen Rede kurzer Sinn: Hallo Macbook Air. iPad Air – du darfst bleiben. Bye bye iMac. Und Microsoft – beim nächsten mal vielleicht!


 

Schwarzwald ❤

Wären nicht so viele Insekten unterwegs gewesen, wäre ich wohl mit vor Staunen offen stehendem Mund hinauf zum Neuhäusle gefahren – so wunderschön war der Streckenabschnitt ab Obersimonswald. Auf schmalen Wegen windet man sich in einem engen Tal hinauf – umgeben von schroffen Felsen, der Wilden Gutach, Wald wohin das Auge blickt und wenig Verkehr! Schwarzwald ❤!


 

#roadbike

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Was ist nur mit mir passiert? Ich sitze um kurz nach zehn an Schreibtisch und verspüre das dringende Bedürfnis nach Feierabend auf mein Rennrad zu steigen. Selbst wenn die Temperaturen dann wieder mindestens bei knackigen 30°C liegen, werde ich mich kaum davon abhalten lassen eine #Feierabendrunde zu drehen.

Zwei oder drei mal in der Woche sitze ich – seit mich das Rennradfieber vor etwa 10 Wochen gepackt hat – im Sattel. Letzten Monat waren es über 460 Kilometer und 6.200 Höhenmeter. Eine Strecke auf die ich durchaus stolz bin. Dabei fahre ich letztlich nicht um schneller und fitter zu werden – das ist “nur” ein durchaus willkommener Nebeneffekt. Ich kann jedoch nicht leugnen mich zu freuen, wenn ich einen Berg inzwischen 2 km/h schneller hoch fahre als noch vor einigen Wochen. Um ehrlich zu sein bin ich sogar verdammt stolz darauf, dass ich als ehemaliger Sportmuffel überhaupt einen Berg – sagen wir den Kandel – hochfahren kann, ohne mit Schnappatmung vom Rad zu kippen. 

Einigermaßen guten Asphalt vorausgesetzt, macht das Fahren auf den schmalen Rädern unfassbaren Spaß. Dieses großartige Gefühl von Leichtigkeit und Geschwindigkeit in der Ebene, wenn man in den höchsten Gängen und mit kräftigen Tritten beschleunigt. Doch selbst wenn es mitunter steil bergan geht und ich mich in den untersten Gängen den Berg hinaufschiebe, hat das Rennradfahren seinen besonderen Reiz. Außer beim Wandern könnte man die Landschaft – den Schwarzwald oder den Kaiserstuhl – kaum unmittelbarer erleben.

Was dann nach dem erklimmen eines Passes in meinem Kopf passiert, wenn auf Erschöpfung die einer rasanten Abfahrt geschuldete Adrenalin-Ausschüttung folgt, kann man nur noch schwer beschreiben. Der Alltag ist dann jedenfalls ganz weit weg … oder er kommt bei 70 km/h einfach nicht mehr hinterher.


 

Leserbrief: „Über Umzug nachdenken“ →

Als Anwohner des Emmendinger Marktplatzes platzt mir langsam der Kragen, wenn ich von den “leidgeprüften Anwohnern der Hebelstraße” lesen muss, die nun schon wieder auf die Barrikaden gehen, weil Christoph Römmler mit seinem Festival einen Tag mehr zur kulturellen Vielfalt dieser Stadt beitragen möchte.

Zum Vergleich: Auf dem Marktplatz gibt es an vier Tagen im Jahr den Künstlermarkt, es gibt einen Gesundheitstag, die Emmendinger Nacht, zwei Musiknächte, das Härdepfl-Feschd, den Radmarkt und den Brettlemarkt, nicht zu vergessen das viertägige Weinfest oder die Eisbahn mit Weihnachtsmarkt über mehrere Wochen. Als Überraschung am Sonntag morgen, steht auch schon mal die Emmendinger Stadtmusik vorm Fenster, es gastiert das SWR-Pfännle oder die Feuerwehr präsentiert sich oder die Lebenshilfe … oder oder oder.

Da fragt man sich doch, worüber sich die Hebelstraßenbewohner eigentlich beschweren? Nicht, dass ich in deren Kanon einsteigen möchte. Im Gegenteil! Ich möchte darum bitten, sich einmal vor Augen zu führen, was uns diese kleine Stadt alles bietet und was das System am laufen hält. Damit meine ich nicht nur das kulturelle Angebot – auch die Geschäfte, Cafés und Restaurants. Wovon würden sie leben, wenn nicht jedes zweite oder dritte Wochenende Hunderte, wenn nicht Tausende Besucher nach Emmendingen kommen würden. Allein vom Umsatz, den die Hebelstraßenbewohner bescheren, sicher nicht.

Wer früh raus muss (wie mein Partner im Übrigen auch), dem empfehle ich Ohropax oder doch einmal über einen Umzug in eine ähnlich große Stadt nachzudenken, in der es eine Veranstaltungsvielfalt, wie sie uns Emmendingen bietet, nicht gibt. Aber nicht wundern, wenn dort die Innenstadt verwaist ist, man sein Bier allein am Küchentisch trinken muss und die nächste Bäckerei 10 Autominuten entfernt ist.

Ich dachte immer, das Alter in dem man Leserbriefe an die Lokalzeitung richtet, würde ich erst in einigen Jahrzehnten erreichen. Tja, falsch gedacht, diese Woche schrieb ich den ersten Leserbrief meines Lebens. Und kaum zwei Stunden nach Veröffentlichung kommen schon zahlreiche Reaktionen aus der ganzen Stadt. Bleibt abzuwarten bis man sich mit Heugabeln vor unserem Fenster versammelt.


 

Back to the Future.

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Seit einigen Tagen trage ich wieder die Pebble der 1. Generation, denn so richtig glücklich bin ich mit meiner Pebble Time nicht. Das Gehäuse um das Display ist bereits unansehnlich verkratzt, das Armband zieht jede Art von Schmutz magisch an, der Akku muss nach nur vier Tagen wieder geladen werden und – obwohl sie sich mehr wie eine Uhr anfühlt und auch trägt – das neue Pebble OS mit seinen ständigen Animationen ist mir im Alltag zu verspielt und schlicht zu langsam.

Nehmen wir als Beispiel den Empfang einer Nachricht: Am Arm vibriert es und ich blicke in Richtung Handgelenk. An meiner Pebble bekomme ich in den seltensten Fällen noch mit wie sich die Nachricht von unten auf das Display schiebt. Bei der Pebble Time muss ich mir erst die Animation einer Flaschenpost ansehen. Auch wenn dies nur minimal länger dauert, die Verzögerung ärgert mich zunehmend. Auch beim Wechsel zwischen Timeline und Menü oder beim Öffnen einer App – immer bremst eine Animation, an der man sich viel zu schnell satt sieht.

Das farbige eInk-Display überzeugt mich auch nicht wirklich. Die geringe Auflösung stört mich dabei jedoch überhaupt nicht. Bei Tageslicht betrachtet sieht es nett aus, doch leider geht irgendwann die Sonne unter und bei aktivierter Hintergrundbeleuchtung bleibt von den 4096 Farben (von denen nur 32 zeitgleich darstellbar sind) nur noch ein ungesättigter Farbschimmer.

Die Idee der Timeline empfand ich in der Theorie sehr durchdacht und sinnvoll – zumindest hob es sich von allen anderen Smartwatch-Konzepten, die nur Informationen vom Smartphone durchreichen oder es in geringem Maße fernsteuern, ab. In der Praxis fehlt mir noch die sinnvolle Anwendung der Timeline über die Vorschau der anstehenden Termine hinaus. Ich lasse mir schon nicht jeden Mist auf mein Smartphone pushen – noch weniger landet also auf der Smartwatch. Ich verfolge kaum Sportereignisse und bin auch kein Vielflieger, wann die Sonne untergeht sehe ich beim Blick aus dem Fenster und wenn ich wissen möchte wie das Wetter wird, genügt mir ein 8 Pixel großes Icon leider nicht.

Zumindest weiß ich nun, was ich von (m)einer Smartwatch erwarte. Ich möchte die Informationen – die ich möchte – durchgereicht bekommen um nicht das Smartphone hervorkramen zu müssen. Der Akku sollte eine Woche durchhalten. Das Display muss in allen Situation gut und möglichst gleichbleibend ablesbar sein – die Anzahl der Farben ist mir dabei herzlich egal. Wenn ich dann noch meinen Einkaufszettel aus Evernote und ein paar Daten zur aktuellen Radtour an meinem Handgelenk ablesen kann, bin ich rundum zufrieden.


 

Red Bull kann Werbung!

Ich war nie ein sonderlich großer Fan vom Getränk Red Bull. An der Marke Red Bull und allem was dahinter steckt – vom Sportmarketing, Verlagshaus bis zum Förderer von Universitäten und der Region Salzburg – kommt man jedoch kaum vorbei. Vor allem nicht als “Werbeschaffender” (schlimmes Wort, ich weiß). Das ist schon sehr beachtlich, was da auf die Beine gestellt wird.

Umso mehr beeindruckt mich Red Bulls derzeitige Social Sampling-Aktion, die mich durch folgenden Tweet ansprach:

14 Minuten später antwortete das Red Bull-Team:

Damit, dass keine Standard-Antwort zurück kam, sondern man sich wirklich mit dem auseinandergesetzt hatte, was ich schrieb, hatten sie mich. Auch ein Blick in die Red Bull-Timeline zeigte, dass viele andere solch nette und persönliche Replies bekommen hatten.
Also habe ich meinen Code auf der genannten Website ein- und meine Adresse preisgegeben.

Nur einen Tag später kam ein Paket (abgeholt habe ich es jedoch erst heute). Obenauf lag eine Postkarte – handgeschrieben und mit Bezug auf meinen Tweet.

Unabhängig von meinem beruflichen Hintergrund fühlte ich mich durchaus geschmeichelt. Durch meinen beruflichen Hintergrund weiß ich: Wenn etwas bei potentiellen Kunden zieht, dann ist es personalisierte Werbung – das erfahre ich in meinem Job täglich. Der vollautomatisierte Andruck des Namens, beeindruckt dabei jedoch niemanden mehr. Dazu gehört mehr – man muss sehen, dass ein Mensch dahinter steckt, keine Maschine.

Besser als Red Bull kann man personalisierte Werbung bzw. Direktmarketing – und zusätzlich noch die Verbindung der sozialen Medien mit dem “wahren” Leben – eigentlich kaum hinbekommen. Da werden die sechs kostenlosen Dosen fast schon zur Nebensache. In den handgeschriebenen Zeilen steckt Wertschätzung. Die Empathie des Red Bull-Teams für seine potentiellen Kunden, die Zeit die sich jemand nur für mich genommen hat, bewerte ich weit höher, als das Geschenk. Zumindest die zuckerfreien Getränke werde ich natürlich trotzdem (oder gerade deswegen) probieren!


 

Ehe für alle: Weg mit der Ehe!

Ehe für alle: Weg mit der Ehe!


 

Ein Jahr autolos.

Die vor etwa einem Jahr gefällte Entscheidung mein Auto zu verkaufen war eine der besten aller Zeiten. Was sich anfänglich nach eingeschränkter Bewegungsfreiheit anfühlte, wandelte sich schnell in Gefallen an der Entschleunigung und, mit dem Kauf meines Pedelecs, in Begeisterung an Bewegung. Nicht nur, dass ich die notwendigen Wege seither auf dem Rad zurücklege, ich sitze auch sonst des Öfteren auf dem Sattel. Nach Feierabend mit dem Crossrad eine kleine Runde durch den Emmendinger Stadtwald oder am Wochenende mit dem Singlespeeder um den Kaiserstuhl. Man könnte behaupten, dass mich nach nun fasst dreißig Lebensjahren auch die Erkenntnis erreicht hat, dass dieser Sport von dem immer alle gesprochen haben, tatsächlich gut tut!


 

Dieses Blog wird mit 💙 und WordPress betrieben. Gecodet – auf Basis von UIkit – und getextet wird ausschließlich mit einem iPad . Impressum. 🏳️‍🌈

Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Freiburg, beschäftige mich beruflich mit Energie und fahre Rad.



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