Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Freiburg, beschäftige mich beruflich mit Energie und fahre Rad.



#projectipadonly

Heimaturlaub.

Ich bin auf spontanem, viertägigem Heimaturlaub und wanderte heute mit meiner Mutter etwa 15 Kilometer flotten Schrittes von der Talsperre Pöhl, über das Elstertal nach Plauen. Schön wars.


 

Ich krieche zurück in Apples Schoß.

Etwa zweieinhalb Jahre dürfte es nun her sein, dass ich mich in Sachen Smartphone von Apple verabschiedet habe und auf einen langen und dunklen Pfad des Leidens begeben habe. Grund dafür war, dass mein heißgeliebtes iPhone 4S mit iOS 7 nahezu unbenutzbar wurde. Doch für ein Upgrade auf das quietschbunte iPhone 5C war ich zu geizig. 

So gab ich in geistiger Umnachtung dem Nokia Lumia 1020 mit Windows Phone 8 eine Chance. Diese verspielte es nach weniger als zwei Monaten. Im Anschluss durfte sich ein Motorola Moto G beweisen und ich sammelte erste, unerwartet positive Erfahrungen mit Android (in seiner Reinform). Doch das Moto G war einfach zu schwach. Wenig später bekam ich die Gelegenheit den “Flagship Killer” von OnePlus, das OnePlus One zu kaufen. Angesteckt vom Hype (künstliche Verknappung und so) schlug ich zu. Für ein paar Monate war alles super. Doch mit der Einführung von OxygenOS begann das Drama. Ein halbes Jahr später konnte ich dem unfassbaren Verhältnis von Preis und Leistung, vereint im OnePlus2, nicht widerstehen und hoffte auf die Behebung der vom One bekannten Probleme. Es folgt eine Art Déjà-vu: Für ein paar Monate war alles gut. Dann das ultimative und alles verbessernde Update auf OxygenOS 2 (-Punkt-Irgendwas). Blöderweise funktionierte anschließend nichts mehr so wie es sollte. Täglicher Neustart und manuelles Leeren des Caches waren angesagt. Vergangene Woche kam dann endlich ein Update auf OxygenOS 3.0 (Communitybuild-beta-Irgendwas). Ein paar Fehler wurden behoben, neue Fehler kamen hinzu. 

Nun bin ich an dem Punkt, an dem ich die Geduld mit Oneplus verloren habe. Ein iPhone SE ist bestellt und wird hoffentlich kommende Woche geliefert. 

Die vermeintliche Inflexibilität von iOS und die hohen Preise von Apple, die dazu führten, dass ich mich mit Android durchaus anfreunden konnte, nehme ich in Kauf, wenn ich dafür wieder ein Smartphone bekomme, auf das ich mich verlassen kann. Was nutzen mir Anpassungsmöglichkeiten, wenn dadurch die Grundfunktionalität leidet? Denn was ich von meinem kleinen Hosentaschencomputer verlange, ist dass er einfach funktioniert. Auch wenn 589 Euro weniger auf dem Konto wehtun, mehr Komfort und weniger Stress sind es mir wert.


 

Kleine Kletterpartie.

Die erste richtige Kletterpartie des Jahres (alles unter gesamt 1.000 Höhenmetern ist ja Kindergarten 😛). Mit viel Schnee und Sonnenschein, mit erstaunlich guter Kondition und einer Herzfrequenz von durchschnittlich 151 bpm. Es läuft rollt!


 

http://www.taz.de/!5283232/ →

Das paradise lost der AfD ist eine Republik ohne Windräder und Moscheen, ohne Euro und Homo-Ehe, mit Wehrpflicht und Atomkraftwerken. Kurzum – ein grauer Traum von den 80er Jahren. Die AfD ist eine Partei der Phantomschmerzen.


 

März Grand Fondo.

Nachdem ich im Februar nicht über eine Tour mit 70 Kilometern hinaus kam (das Wetter hat einfach nicht mitgespielt), habe ich gestern meinen zweiten Strava Grand Fondo des Jahres geschafft. 106,5 Kilometer bin ich gefahren,  auf meinem neuen Hipsterbike Veloheld.alley mit fester Übersetzung.

Der Anstieg ab Kilometer 80 war richtig hart, hat aber gezeigt, dass 42 x 16 die perfekte Allroundübersetzung ist. Überhaupt bin ich sehr glücklich darüber, mir wieder ein Singlespeeder gekauft zu haben.

So kann das Radfahrjahr weiter gehen. Ich bin zwar nicht ganz im Plan, aber mit  dem hoffentlich bald einsetzenden Frühling wird aufgeholt.


 

… as long as the earth still spins!

Der Auftritt von Lady Gaga bei den Grammy Awards “zu Ehren” David Bowies hat mich wahnsinnig aufgeregt. Nicht nur ihre grausame Interpretation seines Werks, ihr Rumgehampel und die stimmlichen Grausamkeiten. Das Tribut an ihr angeblich so großes Vorbild dann noch mit einer Werbekampagne für Intel zu verbinden, sagt wie ich finde alles über die große Künstlerin.

Wie man eine Legende ehrt, ohne sich und die eigenen finanziellen Interessen in den Vordergrund zu spielen und wie man seine Musik respektvoll interpretieren kann, das haben nun Annie Lennox und Gary Oldman, David Bowies Band und Lorde bei den BRIT Awards gezeigt. Fünfzehn einfühlsame Minuten mit Sätzen wie diesem:

The legacy of his extraordinary sound and vision will be loved and revered for as long as the earth still spins.


 

http://andreduhme.de/outtakes/niemand-muss-sachsen-sein/ →

… ich bin ja so ein dummer Typ, der immer Hoffnung hat. Ich sage das etwas zynisch, weil man manchmal schon ein Träumer sein muss, um seine Träume zu verwirklichen und mein Traum ist es gerade, dass wir mit dem Pack fertig werden. Damit meine ich nicht, dass wir das Pack fertig machen, sondern die Ursachen, die dazu geführt haben. Ich will, dass wir mehr aufeinander achten und weniger Menschen alleine lassen.


 

Ich und #snapchat. Teil 1/100.

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Ich finde Snapchat wirklich spannend. In der Theorie. Und als Konsument. In der Praxis und als potentieller “Produzent” habe ich noch Schwierigkeiten mir den Nutzen der App zu erschließen, mich meiner Vorurteile zu entledigen und den Hype zu verstehen.

Zum ersten Mal installierte ich Snapchat vor etwa zwei Jahren. Ich folgte ein paar Leuten und deinstallierte es relativ schnell wieder. Irgendwann installierte und deinstallierte ich es erneut. Nun landete die App zum dritten mal auf meinem Smartphone – die allgegenwärtige Diskussion um die App verleitete mich dazu. 

Das was mich an Snapchat fasziniert, “verwirrt” mich zugleich auch am meisten – die Kurzlebigkeit. Man läuft doch ständig Gefahr etwas Spannendes zu verpassen (sofern es denn etwas Spannendes gibt – dazu komme ich noch), denn im Vergleich zu anderen Diensten gibt es keine Timeline und kein Archiv. Nach 24 Stunden ist alles weg. Das mag schnelle, nahe und echte “Formate” garantieren, doch verhindert das nicht auch eine gewisse Qualität? Oder habe ich einfach zu hohe Ansprüche an das Medium Snap? Andererseits sehe ich täglich Snaps von labberigen Müslis, Menschen die scheinbar ziellos durch Straßen laufen und dabei in ihre Kamera sprechen und Haustieren. Und das soll der neue heiße Scheiß sein?

Spannend und inspirierend sind dagegen die kleinen mit Liebe und Konzept produzierten Stories (zusammenhängende Snaps) von Kathrin Rösch (kulturklo) oder Eva Schulz (hurraeva). Je mehr ich von diesen Geschichten sehe, desto größere Lust bekomme ich selbst zu snapchatten. Ich könnte ja morgen früh meine Müslischüssel filmen und ein paar lustige Emoticons darauf verteilen …

Halten wir zunächst fest, so lang wie derzeit hat sich Snapchat noch nie auf meinem Smartphone gehalten. Es kann also nicht mehr lang dauern bis ich auch mal eine Story produziere.

Bis dahin findet man hier einige interessante Snapchatter. Richard Gutjahrs Snapchat-Experiment kann man auch mal lesen. Und Casey Neidtat’s Snapchat-Tutorial für die New York Times gibt auch einen guten Einblick. Meinen Snapcode 👆 könntet ihr auch schon mal scannen.


 

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