Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Freiburg, beschäftige mich beruflich mit Energie und fahre Rad.



#projectipadonly

Podcast: Can he do that? →

“Can He Do That?” features original reporting that will illuminate the ways Donald Trump can reshape the presidency and explain what that means for people in the United States and the rest of the world.

Aktuell könnte man sich, wenn man nicht noch ein eigenes Leben hätte, rund um die Uhr mit Donald Trump beschäftigen. Ich habe ein eigenes Leben und bin auch nicht gewillt, jedem wütenden Tweet oder jedem auf einem wütenden Tweet beruhenden Bericht, der mit reißerischen Überschriften Klicks generieren möchte, Aufmerksamkeit zu schenken. Doch selbstverständlich beschäftigt und beunruhigt mich die aktuelle politische Lage. Außerdem finde ich das Geschehen in den USA lehrreich und bedeutsam für die drei wichtigen europäischen Wahlen in diesem Jahr. Also suche ich mir vermehrt Quellen, die sich mehr Zeit für die Recherche und die Einordnung der Geschehnise nehmen. Allen voran die Wochenendausgaben der Taz und der Süddeutschen.

Außerdem habe ich den Podcast „Can he do that?“ der Washington Post für mich entdeckt, der vor allem dadurch überzeugt, dass das Handeln des US-Präsidenten im Bezug zu seinen Vorgängern betrachtet wird (was einiges relativiert) und auch ganz andere Perspektiven betrachtet. So wird in der ersten Folge zum Beispiel die Frage gestellt, ob die persönlich von Donald Trump verfassten Tweets (und die Möglichkeit die Reaktionen darauf verfolgen zu können) nicht sogar der direkten Demokratie förderlich sein könnten?

Eine Frage, die ich mir nie gestellt hätte, über die ich nun aber schon eine ganze Weile nachdenke …


 

Ein schreckliches Heim-Weh →

Ein Teil der Sachsen, das habe ich an diesem Abend und in diesen Wochen zu Hause gemerkt, wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher als jemanden, der durchregiert und alles regelt. Sechzig Jahre und zwei Diktaturen lang wurde hier die Freiheit eingeschränkt. Jetzt, wo sie da ist, weiß man nicht, was man mit ihr anstellen soll. Ich glaube, diese Verunsicherung führt dazu, dass Eltern ihren Blick nach innen statt nach außen richten und diese Haltung auch an ihre Kinder weitergeben.

Viele Sachsen sind nie aufgewacht. Vor allem nicht jene, die ihr ganzes Leben hier verbracht haben. Sie haben sich zurückgezogen, ins Geordnete, Heimelige, Gewohnte, Vertraute, Kleine, Abgegrenzte. In die kleine Welt, die man zu kennen glaubt. In der man macht, was die Nachbarn machen, nämlich nichts, man lässt keinen rein und schubst die Hungrigen raus.

Geboren und aufgewachsen in Sachsen, ein Jahr älter als die Autorin des obigen Textes, kann ich das Gefühl der Fremde sehr gut nachvollziehen.


 

Eine Ansammlung von Gedanken und Erfahrungen aus dem #projectipadonly.

Seit zwei Wochen steht das Macbook fast unberührt im Regal (einzig für einen kleinen freiberuflichen Auftrag musste es aktiviert werden). Das iPad ist immer in meiner Nähe und hat schon einiges verändert. Meist kommt es morgens im Zug erstmalig zum Einsatz wenn ich die Digitalausgabe der taz überfliege. So fühle ich mich erstmal ausreichend informiert und verbringe über den Tag weniger Zeit auf Spiegel-Online & Co.

Im Büro angekommen ergänzt das iPad nun den Schreibtisch. Nicht nur weil die Firmenwebsite kürzlich ein responsives Design bekommen hat und ich häufig das Layout getestet habe. Auch weil sich eine WhatsApp-Nachricht oder eine Notiz in Evernote einfach schneller über die Bluetooth-Tastatur tippen lassen. Das iPad hat hier also schon Aufgaben vom iPhone übernommen.

Auf der Heimfahrt ist meist genügend Zeit für den privaten Mailverkehr. Hier überlege ich, wie auch am Mac, auf Airmail umzusteigen. Für die kurze Mail zwischendurch war Apples Mail-App bisher ganz brauchbar, doch wenn fast der gesamte Mailverkehr darüber läuft, vermisse ich individuelle Labels oder verschiedene Signaturen.

Wenig später in der IHK, bei der Weiterbildung zum Betriebswirt, die ich an zwei Abenden je Woche besuche, nutze ich nun PDF Expert für meine digitalisierten Skripte und Notizen in selbigen. Alle weiteren Notizen und Erinnerungen wandern direkt in Evernote. Auch ein Tafelbild lässt sich über die integrierte Scanfunktion einfach festhalten.

An meinem freien Tag saß ich mit dem iPad im Jos Fritz Café. Bei Tee, leckerem Nudelauflauf, Kaffee und in angenehmer Umgebung entstand dieses minimalistische Blog-Layout. Mit Coda, direkt auf dem Server und dank guter 4G-Verbindung.

Seit beginn meines Selbstversuchs schreibe ich wieder vermehrt mit iA Writer und zunehmend in Klartext/Markdown. Generell stelle ich fest, dass ich fokussierter arbeite. Das mag am Vollbildmodus liegen oder daran, dass der Wechsel zwischen den Apps mehr Zeit kostet als am Mac und damit überlegter stattfindet. Im Vollbildmodus zur arbeiten konnte ich mir am Mac nicht so recht angewöhnen und so waren Airmail, Twitter oder Spotify wunderbare Möglichkeiten sich von der eigentlichen Arbeit abzulenken. Die beiden letztgenannten habe ich nun am Macbook deinstalliert.


 

Etepetete!

Unsere erste Etepetete Retterbox ist leer. Nach etwas mehr als einer Woche sind 5 Kilogramm Gemüse, dass aufgrund seiner äußeren Erscheinung nicht in den Handel gelangt wäre, komplett aufgebraucht. Gleich am Tag der Lieferung gab es den Gemüsequiche mit Karotten, Lauch und Tomaten, der als Rezeptvorschlag beilag. Auch die Äpfel wurden sogleich zu Muffins verarbeitet. Die krumme Gurke kam am nächsten Tag zusammen mit den restlichen Tomaten in einen Linsensalat. Die Paprika wurden am Mittwoch Abend mit Hackfleisch und Feta gefüllt. Zur gestrigen gegrillten Forelle gab es rote Beete und die rotschaligen Kartoffeln aus dem Ofen. Der Granatapfel kam zum Frühstück ins Müsli und die Orangen wurden als gesunder Snack auf der Couch verzehrt. Die kleinen Zwiebelchen waren in fast jedem Gericht zu finden – zuletzt in der Pastasoße, die gerade auf dem Herd köchelt, zusammen mit den letzten beiden Karotten.

Am nächsten Freitag kommt die nächste Box und ich bin schon gespannt was drin ist! Neben dem Aspekt, dass mir Gemüse geliefert wird, das womöglich auf dem Müll gelandet wäre, finde ich es spannend aus den vorhandenen Zutaten etwas kochen "zu müssen". Denn wenn ich auf dem Markt gehe (was ich natürlich trotzdem noch zusätzlich mache), greife ich doch oftmals zu den gleichen Obst- und Gemüsesorten.


 

Wenn entzippen zum Problem wird …

Sicher, ich hätte zunächst über die besten Mail-Apps für iOS berichten können. Oder ich hätte mich ausführlich zu meiner neuen Tastatur-Hülle (Logitech Type+ – gutes Teil!) äußern können. Aber nein, ich muss ja unbedingt herausfinden ob ein iPad einen Computer ersetzen kann. Also rein in den Alltag um damit zu beginnen die Grundlagen für ein kleines Web-Projekt zu schaffen.

Dafür habe ich mir zunächst Coda for iOS gegönnt – für nicht gerade günstige 24,99 Euro. Die App ist jeden Cent wert – gutes und durchdachtes Design, ein integrierter File-Manager und SSH-Terminal. Nach dem Einrichten der FTP-Zugänge wollte ich mein – derzeit präferiertes – Font-end Framework UIkit sowie eine aktuelle WordPress-Version herunter- und auf meinen Server hochladen. Es wurde kompliziert. Denn sowohl das Framework als auch WordPress kommen natürlich als ZIP daher.

Apps zum entzippen gibt es zwar unzählige, doch keine der getesteten bot gleich die Verbindung zum FTP-Server. Wenn überhaupt führte der (Um)Weg immer über einen Cloud-Dienst und dafür wurden ein paar Euro für die sogenannte “Pro”-Version fällig. Meine Begeisterung hielt sich schwer in Grenzen und ich verfluchte erstmalig mein grandioses Experiment. Dann kam der rettende Tipp von Dominic: Documents von Readdle! Interessanterweise befand sich die App bereits in meiner Bibliothek. Ich konnte mich jedoch absolut nicht mehr an sie erinnern.

Nun, Documents ist großartig! Die App löst nicht nur ganz hervoragend das beschriebene Problem, sie wird in der nächsten Zeit wohl auch eine zentrale Rolle auf meinem iPad spielen und dabei als Finder-/Explorer-Ersatz dienen. Immer wenn Dokumente und Daten von A nach B müssen wird Documents zur Schnittstelle. Ganz nebenbei werden die Apps für OneDrive und Dropbox ersetzt, da beide – von mir genutzen Dienste – bereits integriert sind.


 

Frei nach Apple: Der beste Computer ist vielleicht keiner.

Mein PC – personal computer – das war früher mal eine Ansammlung schwerer und globiger Geräte mit einem Gewicht von 12 Kilogramm. Mit allerlei Kabeln, konstantem Lüfterrauschen und regelmäßigen Bluescreens. Mein PC stand auf dem Schreibtisch im “Kinderzimmer” und dort bewegte er sich – außer für die LAN-Party – nicht weg.

Was ich heute unter einem personal computer verstehe wiegt keine 500 Gramm, ist immer online und ein ständiger Begleiter in meinem Rucksack. Seit letzter Woche ist es ein iPad Air 2  (Wi‑Fi + Cellular). Das, nur am Rande, vierte iPad das ich seit Herbst 2010 besitze. 

Das Vorgänger-iPad (ein Air) war auch annähernd täglich im Einsatz. Bei der Weiterbildung nicht wegzudenken, ebenso auf Reisen. Zuhause war es stets schneller zur Hand und einsatzbereit als das Macbook. Die Frage, wann und warum ein Macbook dann überhaupt noch notwendig ist, drängte sich damit gewissermaßen auf. Beantwortet habe ich mir die Frage bisher immer mit meinem beruflichen Hintergrund und den dafür notwendigen Programmen, die man auch gern im privaten nutzt. Wenn auch nur aus Gewohnheit.

Doch seit ich das iPad Air 2 ausgepackt habe und dieses nur 6,1 Millimeter dünne und 444 Gramm leichte, wunderschöne Gerät in Händen hielt, lasse ich diese Antwort nicht mehr gelten. Mehr denn je möchte ich ergründen, ob ein iPad als personal computer ausreicht. Wie weit kann ich mich an die vermeintlichen Beschränkungen durch iOS anpassen? Wo liegen die Grenzen der Touch-Bedienung bzw. bestehen diese überhaupt? Is there really an app for everthing? Muss ich zwischen beruflicher (professioneller) und privater Nutzung unterscheiden oder klarer trennen? Und was ist mit dem Filesystem?

All diesen Fragen werde ich mich in kommenden Wochen widmen. Aktuell durchforste ich den App Store nach guten und nützlichen Apps (dass man diese inzwischen zurückgeben kann ist äußerst praktisch) und bin überrascht wie viele ich noch nicht kenne. Morgen kommt eine neue Hüllen-Tastatur-Kombi von Logitech und löst das bisherige Ultrathin-Keyboard ab. Das Experiment läuft …


 

Hipsterbike.

Eine Liebesgeschichte. Das velohelm.alley und ich. Bikebuddies. Zwei Räder und eine feste Übersetzung. 42 x16 – Berg auf, Berg ab. Rund um den Kaiserstuhl oder in persönlicher Bestzeit auf den Turner. Bei -5°C oder bei 38°C. Ein gleichmäßiger Rhythmus. Perfektes Training. Gegen die Schranke im Kopf. Zähne zusammenbeißen. Blutgeschmack. Brennende Oberschenkel. Tretlager verbogen. Rollen lassen. 3.000 Kilometer seit Februar. ?


 

50 bucks for books. Oder auch: Kein neuer Kindle.

Mein Kindle ist weg. Es war ein Kindle der 5. Generation. Einer mit Tasten am Rand, bei dem man noch nicht ständig zum umblättern auf das Display “touchen” musste. Ich mochte ihn und es ärgert mich sehr, dass ich ihn nun nach unserem Umzug nicht wiederfinde.

Die letzten Tage überlegte ich nun ob ich einen neuen bestellen sollte. Kam jedoch zu dem Entschluss es zunächst zu lassen. Dann kam Amazon heute mit ihrem 49,99 Euro-Weihnachtsangebot um die Ecke und ich war kurz davor schwach zu werden. Auf einer 18-minütigen Zugfahrt wägte ich nochmal alle Vor- und Nachteile ab (die meiste Zeit nahm dabei eine innerliche Wutrede auf die Buchpreisbindung in Anspruch) und danach war klar: Kein neuer Kindle. 

Dafür werde ich schauen, für wie viele gedruckte Zeilen der Gegenwert reicht. Erster Kauf: “The Shepherd’s Life” (neu) für 3,38 Euro plus 3 Euro Versand aus Großbritannien.


 

5.000 Kilometer.

Heute fuhr ich ihn. Den 5.000 Rennradkilometer in diesem Jahr. Auf dem Weg von der neuen Wohnung in Freiburg zur alten in Emmendingen. Damit wäre mein Jahresziel erreicht und wenn das Wetter im Dezember einigermaßen brauchbar wird, werden noch ein paar Kilometer drauf gesetzt. Auf den 5.000 Kilometern bin ich mehr als 60.000 Höhenmeter geklettert. Unfassbar.

Und nächstes Jahr? Wieder 5.000 Kilometer auf dem Rad. Den SchwarzwaldSuper in Silber. Außerdem möchte ich noch einen Halbmarathon laufen.


 

Dieses Blog wird mit 💙 und WordPress betrieben. Gecodet – auf Basis von UIkit – und getextet wird ausschließlich mit einem iPad . Impressum. 🏳️‍🌈

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