Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Freiburg, beschäftige mich beruflich mit Energie und fahre Rad.



#projectipadonly

Wenn entzippen zum Problem wird …

Sicher, ich hätte zunächst über die besten Mail-Apps für iOS berichten können. Oder ich hätte mich ausführlich zu meiner neuen Tastatur-Hülle (Logitech Type+ – gutes Teil!) äußern können. Aber nein, ich muss ja unbedingt herausfinden ob ein iPad einen Computer ersetzen kann. Also rein in den Alltag um damit zu beginnen die Grundlagen für ein kleines Web-Projekt zu schaffen.

Dafür habe ich mir zunächst Coda for iOS gegönnt – für nicht gerade günstige 24,99 Euro. Die App ist jeden Cent wert – gutes und durchdachtes Design, ein integrierter File-Manager und SSH-Terminal. Nach dem Einrichten der FTP-Zugänge wollte ich mein – derzeit präferiertes – Font-end Framework UIkit sowie eine aktuelle WordPress-Version herunter- und auf meinen Server hochladen. Es wurde kompliziert. Denn sowohl das Framework als auch WordPress kommen natürlich als ZIP daher.

Apps zum entzippen gibt es zwar unzählige, doch keine der getesteten bot gleich die Verbindung zum FTP-Server. Wenn überhaupt führte der (Um)Weg immer über einen Cloud-Dienst und dafür wurden ein paar Euro für die sogenannte “Pro”-Version fällig. Meine Begeisterung hielt sich schwer in Grenzen und ich verfluchte erstmalig mein grandioses Experiment. Dann kam der rettende Tipp von Dominic: Documents von Readdle! Interessanterweise befand sich die App bereits in meiner Bibliothek. Ich konnte mich jedoch absolut nicht mehr an sie erinnern.

Nun, Documents ist großartig! Die App löst nicht nur ganz hervoragend das beschriebene Problem, sie wird in der nächsten Zeit wohl auch eine zentrale Rolle auf meinem iPad spielen und dabei als Finder-/Explorer-Ersatz dienen. Immer wenn Dokumente und Daten von A nach B müssen wird Documents zur Schnittstelle. Ganz nebenbei werden die Apps für OneDrive und Dropbox ersetzt, da beide – von mir genutzen Dienste – bereits integriert sind.


 

Frei nach Apple: Der beste Computer ist vielleicht keiner.

Mein PC – personal computer – das war früher mal eine Ansammlung schwerer und globiger Geräte mit einem Gewicht von 12 Kilogramm. Mit allerlei Kabeln, konstantem Lüfterrauschen und regelmäßigen Bluescreens. Mein PC stand auf dem Schreibtisch im “Kinderzimmer” und dort bewegte er sich – außer für die LAN-Party – nicht weg.

Was ich heute unter einem personal computer verstehe wiegt keine 500 Gramm, ist immer online und ein ständiger Begleiter in meinem Rucksack. Seit letzter Woche ist es ein iPad Air 2  (Wi‑Fi + Cellular). Das, nur am Rande, vierte iPad das ich seit Herbst 2010 besitze. 

Das Vorgänger-iPad (ein Air) war auch annähernd täglich im Einsatz. Bei der Weiterbildung nicht wegzudenken, ebenso auf Reisen. Zuhause war es stets schneller zur Hand und einsatzbereit als das Macbook. Die Frage, wann und warum ein Macbook dann überhaupt noch notwendig ist, drängte sich damit gewissermaßen auf. Beantwortet habe ich mir die Frage bisher immer mit meinem beruflichen Hintergrund und den dafür notwendigen Programmen, die man auch gern im privaten nutzt. Wenn auch nur aus Gewohnheit.

Doch seit ich das iPad Air 2 ausgepackt habe und dieses nur 6,1 Millimeter dünne und 444 Gramm leichte, wunderschöne Gerät in Händen hielt, lasse ich diese Antwort nicht mehr gelten. Mehr denn je möchte ich ergründen, ob ein iPad als personal computer ausreicht. Wie weit kann ich mich an die vermeintlichen Beschränkungen durch iOS anpassen? Wo liegen die Grenzen der Touch-Bedienung bzw. bestehen diese überhaupt? Is there really an app for everthing? Muss ich zwischen beruflicher (professioneller) und privater Nutzung unterscheiden oder klarer trennen? Und was ist mit dem Filesystem?

All diesen Fragen werde ich mich in kommenden Wochen widmen. Aktuell durchforste ich den App Store nach guten und nützlichen Apps (dass man diese inzwischen zurückgeben kann ist äußerst praktisch) und bin überrascht wie viele ich noch nicht kenne. Morgen kommt eine neue Hüllen-Tastatur-Kombi von Logitech und löst das bisherige Ultrathin-Keyboard ab. Das Experiment läuft …


 

Hipsterbike.

Eine Liebesgeschichte. Das velohelm.alley und ich. Bikebuddies. Zwei Räder und eine feste Übersetzung. 42 x16 – Berg auf, Berg ab. Rund um den Kaiserstuhl oder in persönlicher Bestzeit auf den Turner. Bei -5°C oder bei 38°C. Ein gleichmäßiger Rhythmus. Perfektes Training. Gegen die Schranke im Kopf. Zähne zusammenbeißen. Blutgeschmack. Brennende Oberschenkel. Tretlager verbogen. Rollen lassen. 3.000 Kilometer seit Februar. ?


 

50 bucks for books. Oder auch: Kein neuer Kindle.

Mein Kindle ist weg. Es war ein Kindle der 5. Generation. Einer mit Tasten am Rand, bei dem man noch nicht ständig zum umblättern auf das Display “touchen” musste. Ich mochte ihn und es ärgert mich sehr, dass ich ihn nun nach unserem Umzug nicht wiederfinde.

Die letzten Tage überlegte ich nun ob ich einen neuen bestellen sollte. Kam jedoch zu dem Entschluss es zunächst zu lassen. Dann kam Amazon heute mit ihrem 49,99 Euro-Weihnachtsangebot um die Ecke und ich war kurz davor schwach zu werden. Auf einer 18-minütigen Zugfahrt wägte ich nochmal alle Vor- und Nachteile ab (die meiste Zeit nahm dabei eine innerliche Wutrede auf die Buchpreisbindung in Anspruch) und danach war klar: Kein neuer Kindle. 

Dafür werde ich schauen, für wie viele gedruckte Zeilen der Gegenwert reicht. Erster Kauf: “The Shepherd’s Life” (neu) für 3,38 Euro plus 3 Euro Versand aus Großbritannien.


 

5.000 Kilometer.

Heute fuhr ich ihn. Den 5.000 Rennradkilometer in diesem Jahr. Auf dem Weg von der neuen Wohnung in Freiburg zur alten in Emmendingen. Damit wäre mein Jahresziel erreicht und wenn das Wetter im Dezember einigermaßen brauchbar wird, werden noch ein paar Kilometer drauf gesetzt. Auf den 5.000 Kilometern bin ich mehr als 60.000 Höhenmeter geklettert. Unfassbar.

Und nächstes Jahr? Wieder 5.000 Kilometer auf dem Rad. Den SchwarzwaldSuper in Silber. Außerdem möchte ich noch einen Halbmarathon laufen.


 

Erzgebirge­männchen­schnitzerblues.


Mein zweiter Schnitzkurs bzw. mein zweiter Kreativurlaub in der Volkskunstschule in Schwarzenberg im Erzgebirge liegt hinter mir. Schön war es wieder. Und auch ganz erfolgreich. Mein Wikinger ist so gut wie fertig – zumindest fertiger als gedacht. Denn bis zum dritten Kurstag hätte ich nicht gedacht, dass mein diesjähriges Vorhaben überhaupt etwas wird. Nur so richtig urlaubig war es nicht. Die Arbeit mit den Schnitzeisen und die Konzentration auf eine doch sehr ungewohnte Aufgabe strengen an. Für 2017 bin ich jedoch schon wieder angemeldet – man ist ja ambitioniert!


 

10 Kilometer für den guten Zweck.

Das ist unser Mehrgenerationen-Team, genauer das “HoRiKra-Racing-Team”, beim heutigen Lebenshilfe-Lauf 2016 in Emmendingen.

5 Kilometer hatte ich mir vorgenommen, über 10 Kilometer für den guten Zweck sind es geworden! Bin mächtig stolz auf mich – bin ja sonst nicht so der Läufer. Doch das bunte, inklusive Teilnehmerfeld und die tolle Stimmung auf der Strecke haben mich ungemein motiviert.

Nächstes Jahr sind wir bestimmt wieder dabei! Insgesamt ist unser Team übrigens fast 40 Kilometer gelaufen. ?


 

brackets.io – A modern, open source code editor that understands web design →

Ich weiß nicht wie dieser phantastische Editor an mir vorbeigehen konnte. Nun, es könnte daran liegen dass das Thema Frontend-Entwicklung in den letzten Monaten nicht so arg in meinem Focus stand und ich als Eierlegende-Marketing-Sau mit anderen Dingen beschäftigt war. Doch ab kommender Woche werde ich mich intensiv der Umgestaltung der Website meines Arbeitgebers widmen und Brackets wird mich dabei unterstützen. 

Nach den ersten Tests und Spielereien möchte ich eigentlich nie wieder einen anderen Editor nutzen. Besonders die Quick Edit-Funktion hat es mir angetan. Diese mit Command+E abrufbare Funktion zeigt alle zu einem Element gehörigen CSS-Regeln (egal aus wie vielen Stylesheets), ermöglicht es diese direkt zu bearbeiten oder zu erweitern. Zusammen mit der Live-Vorschau ein unfassbar gutes Feature!


 

Dieses Blog wird mit 💙 und WordPress betrieben. Gecodet – auf Basis von UIkit – und getextet wird ausschließlich mit einem iPad . Impressum. 🏳️‍🌈

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