Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Frei­burg, beschäftige mich beruflich mit Energie, fahre Rennrad und Brompton.



#projectipadonly / #bromvoyage

Wunschliste.

Am Dienstag wird Apple „kreative neue Ideen für Lehrer und Studenten“ vorstellen und ich vermute, dass sich die Keynote hauptsächlich um neue, günstige iPads sowie aufgebohrte Apps wie Apple Classroom, iTunes U oder iBooks drehen wird. Die günstigen MacBooks, über die seit Wochen spekuliert wird, werden wohl frühestens zur WWDC im Juni kommen. In Sachen iPad dürfte klar sein, dass sich preislich etwas tun wird, um der wachsenden Konkurrenz der Google Chromebooks im Bildungsmarkt etwas entgegen zu setzen. Hier erwarte ich ein aufgebohrtes iPad, welches dem alten iPad Pro 9.7 entspricht – also einen Smart Connector mitbringt und Unterstützung für den Apple Pencil.

Was ich mir jedoch wünschen würde, sind die folgenden beiden Punkte, die wie ich finde gut in den Kontext des Events passen würden:

  • Eine „richtige iPad-Tastatur“.
    So skeptisch ich dem Smart Keyboard anfangs gegenüber stand, so sehr liebe ich es inzwischen an meinem großen iPad Pro. In 90 Prozent aller Fälle erfüllt es meine Anforderungen und ist dabei der perfekte Kompromiss in Sachen Größe, Gewicht, Mobilität und Schreibgefühl. Nichts destotrotz würde ich mir gegentlich ein wenig mehr „Laptopgefühl“ wünschen. Ich rechne eher nicht damit, doch eventuell haben die findigen Designer bei Apple eine neue, stabilere iPad-Tastatur entwickelt oder zumindest das Smart Keyboard weiterentwickelt.
  • Eine richtige Entwicklungsumgebung für Swift auf dem iPad.
    Swift Playgrounds ist nett. Ja wirklich, sehr nett. Die App macht Spaß und gibt selbst Leuten wie mir, die zwar HTML und CSS schreiben können, aber bei PHP oder JavaScript die Flucht ergreifen, die Möglichkeit Programmierluft zu schnuppern. Doch leider ist die Möglichkeit, das in Swift Playgrounds erlernte, in einem richtigen App-Projekt umzusetzen, nicht vorgehen. Würde Apple diese Limitierung aufheben, würden sie iOS nicht nur im Bildungssektor einen Schub geben, sondern der Plattform allgemein mehr Bedeutung einräumen.

Kodex is a powerful code editor for iOS →

I have wanted to replace my laptop with a tablet ever since I was in high school, but as I learned to code I realized this was becoming more difficult. I needed a good editor that let me have the features I learned to rely on with all the major IDEs, like IntelliJ and Sublime.
— Bruno Philipe ?? (@BrunoPhilipe) 19. März 2018

Ich bin zwar mit Coda nicht unglücklich, doch Kodex sieht wirklich sehr gut aus und bekommt eine Chance auf meinem iPad. Allein schon weil der Entwickler die App mit der Prämisse entwickelt hat, sein Notebook mit einem Tablet ersetzen zu wollen. Vor allem bei schnellen Änderungen von unterwegs oder für erste Ideen kann ich mir den Einsatz von Kodex gut vorstellen.

Anzeige ist raus: #KeinBockAufAssis.

Bevor jemand mein kleinliches Verhalten tadeln möchte: Ich habe Gründe! Zunächst möchte ich klarstellen, dass ich ein geduldiger Mensch bin. Ich neige auch nicht dazu mich wahllos über etwas aufzuregen und Missstände anzuprangern, ohne nicht zumindest einen konstruktiven Vorschlag zur Verbesserung vorweisen zu können. Doch es gibt Situationen in denen ich geradezu hilflos bin. Nämlich dann wenn andere Menschen unüberlegt meine Gesundheit oder sogar mein Leben riskieren, weil sie sich nicht an die Grundregeln unserer Gesellschaft halten können. So zum Beispiel im Straßenverkehr, in dem ich mich als Radfahrer den tonnenschweren Stahlkolossen hilflos ausgeliefert fühle und auf deren Rücksicht angewiesen bin.

Den Autofahrern die mir zu nahe kommen, kann ich oftmals nichts mitteilen. Jenen die Rad- und Fußwege zuparken schon eher. Auf offene Ohren stoße ich dabei selten. Ich versuche auch, obwohl innerlich die Wut schon mal hochkocht, keinem Böswilligkeit zu unterstellen. Doch es gibt Situationen in denen es einfach reicht. In denen es um meine Gesundheit geht. Hier genügen mir Worte nicht mehr. Zumindest nicht mündlich, sondern schriftlich: Und zwar an die örtliche Bußgeldstelle mit einem hübschen Beweisfoto. So verließen heute die ersten beiden Anzeigen wegen einer Verkehrsordnungswidrigkeit mein Mail-Postfach.

Also, nichts persönliches oder grundsätzlich ablehnendes liebe Autofahrer – einfach nur keinen Bock auf Assis! ?

Ausgeschert →

Ihre soziale Moderne basiert neben der Umverteilung und der von Sozialdemokraten meist notorisch ignorierten ökologischen Wende auf revolutionären Politikinstrumenten: etwa radikale Arbeitszeitverkürzung und bedingungsloses Grundeinkommen. Bei Letzterem winken gerade auch Spitzengrüne mit Ausnahme von Robert Habeck müde ab. Klassische Verteilungslinke bezeichnen es neuerdings als neoliberales Teufelszeug. Ypsilanti sagt, sie sehe die Gefahr einer „Stillegungs­prämie“ auch, aber vor allem sieht sie die Chance beim Übergang von der Industriegesellschaft zur digitalen darin, das ökonomische und kulturelle Band neu zu knüpfen, das eine Gesellschaft zusammenhält.

Es ist ja schon ein wenig schade, dass die mit den Visionen von einer modernen Sozialdemokratie in der SPD seit Jahren ignoriert wurden. Das von Ypsilanti skizzierte Bild einer „sozialen Moderne“ ist meiner Meinung nach genau das, was den SPD-Karren aus dem Dreck ziehen könnte. Stattdessen lassen sich die Herrschaften Schulz und Nahles Diskussionen über Obergrenzen aufzwingen, um damit ihre politischen Ideale vergessen zu machen.

Basel, Baby!

Langsam werde ich ungeduldig! Könnte der Winter sich nicht langsam dem Ende neigen und warmen Temperaturen, frischem Grün und ein paar Sonnenstrahlen Platz machen? Nicht!? Na gut. Wozu gibt es Thermoshirts. Eben jenes trug ich auch heute auf meinem kleinen Ausflug nach Basel und Weil am Rhein.

Los ging es mit dem ICE ab Freiburg zum Badischen Bahnhof Basel. Quasi die erste Fahrt des Brommies als Gepäckstück. Von dort radelte ich durch die Innenstadt hinauf zum Münster und stoppte hier und da für diverse Fotos vor gleichermaßen grauen wie schönen Kulissen.

Weiter ging es quer durch Basel nach Weil am Rhein ins VitraHaus. Ein fast schon magischer Ort an den ich inzwischen sehr regelmäßig pilgere. Es gibt nichts schöneres als durch die Möbelausstellung zu streifen, sich mit einem der unzähligen Bücher und Bildbände die überall herumliegen auf eines der Sofas zu setzen und anschließend mit unzähligen Ideen im Kopf wieder nach Hause zu gehen. So auch heute. Im Zug zurück nach Freiburg musste sogleich das Moleskine gezückt werden.

Die erste Tour mit dem Brompton.

Heute fuhr ich meine erste kleine Tour mit dem Brompton. Nach vierzehn kalten, verregneten Tagen waren endlich erträgliche Temperaturen und Sonne angekündigt. Also nutzte ich die Gelegenheit und stieg aufs Brommie! Die grobe Zielrichtung war das Rheintal in Richtung Basel. Insgeheim hoffte ich bis zum Badischen Bahnhof nach Basel zu kommen, doch nicht nur meine Kondition ließ zu wünschen übrig (ich bin seit gut einem halben Jahr kaum mehr als 30 km am Stück gefahren). Auch das schöne Wetter verließ mich schon kurz nach Freiburg und es wurde zeitweise ungemütlich kühl.

Grob geplant hatte ich meine Route mit komoot, doch deren Audio-Navigationsfunktion, die mich via AirPods leiten sollte, stellte sich schnell als ziemliche Katastrophe heraus. Also stieg ich auf GoogleMaps um, das mich zielgerichteter dahin leitete wo ich eigentlich wollte. So fuhr ich die meiste Zeit auf kleineren und größeren Straßen sowie auf mal mehr oder weniger befestigten Radwegen. Vor allem das letzte Stück auf dem Radweg in unmittelbarer Nähe zum Rhein war mit den schmalen 16-Zoll-Räder des Bromptons eine echte Herausforderung. Der sandige Weg war komplett aufgeweicht und ich schlingerte nur so dahin.

In Rheinweiler beendete ich meine Tour. Die Beine wurden schwer und Basel wollte gefühlt einfach nicht näher kommen. Auf den letzten Metern wollte ich es dann noch wissen und fuhr im ersten (von drei) Gang eine kurze 9%-Rampe hinauf. Belohnt wurde ich mit ein paar Sonnenstrahlen und einem herrlichen Blick über das Rheintal.

Fazit der ersten Tour: Das Brompton macht großen Spaß und ich habe unendlich viele Ideen, was ich in diesem Jahr mit dem kleinen Rad anfangen werde! ? Jetzt braucht es nur noch einen Namen.

Die Belohnung.

Ein Brompton, endlich. Es ist eine Belohnung. Eine Belohnung für das vergangene Jahr. Ein Jahr wie ich noch keines zuvor erlebt habe. Eine Belohnung für bestandene Prüfungen und eine Belohnung dafür, dass ich meinen Bewegungsdrang – mit zwei Pedalen und zwei schmalen Rädern – so lang habe hinten an stellen müssen. Das Rennradfahren, wie auf dem Niveau in 2016, werde ich wohl so schnell nicht wieder aufnehmen. So viel ist sicher. Doch ich will endlich wieder raus und längere Touren fahren. Will nicht immer meine Haustür als Ausgangspunkt wählen. Möchte flexibel sein und Kleinigkeiten transportieren können. Muss nicht mehr ganz so schnell unterwegs sein, aber schnell genug.

Um all das zu vereinen hatte ich mich schon längere Zeit gedanklich auf ein Brompton eingeschossen. Das Kult-Klapprad aus Großbritannien, dass man sogar als Gepäckstück im ICE transportieren kann, hat es mir echt angetan. Also marschierte ich heute zum Rad-Händler mit der größten Bromton-Auswahl in Freiburg, war nach einer kurzen Probefahrt ein ganz klein wenig verliebt und griff sehr, sehr tief in die Tasche. Statt der angedachten 6-Gang-Schaltung habe ich mich zwar nur das 3-Gang-Modell entschieden (der Unterschied war kaum spürbar), doch sonst habe ich alles mitgenommen was geht: Zwei Rahmenfarben, M-Typ-Lenker, Teleskop-Sattelstange, Nabendynamo, Taschenhalterung vorn und und natürlich die passende Brompton-Tasche sowie Gepäckträger. Wenn schon, denn schon!

Sofern mein immer noch lädierter Fuß es am Wochenende mitmacht, führe ich mein Brommie zum ersten mal so richtig aus und fahre nach Basel.

Apple is working on 2018 iPad redesign with facial recognition →

Apple Inc. is working on a redesigned, high-end iPad for as early as 2018 that incorporates key iPhone X features such as slimmer edges and facial recognition, according to people familiar with the matter.

By removing the home button, Apple plans to noticeably reduce the size of the edges on the top and bottom of the device for the first time since its introduction in 2010, bringing the design closer to that of the recently released flagship iPhone X. The new version will mark the first revamped look for the iPad since the first iPad Pro debuted in 2015. An Apple spokeswoman declined to comment.

Ja Apple, gib dem iPad noch ein bisschen mehr Liebe! Hat doch das letzte Quartalsergebnis gezeigt, dass es sich lohnt.

iPhone X review – Works in progress can still be great →

After months of hype, endless speculation, and a wave of last-minute rumors about production delays, the iPhone X is finally here. Apple says it’s a complete reimagining of what the iPhone should be, 10 years after the original revolutionized the world. That means some fundamental aspects of the iPhone are totally different here — most notably, the home button and fingerprint sensor are gone, replaced by a new system of navigation gestures and Apple’s new FaceID unlocking system. These are major changes.

Die Presse hat es schon. Ich bekomme es am Freitag. Das iPhone X. ? Ganz langsam werden auch die Stimmen kritischer, denn das iPhone wird erstmals außerhalb von Apples undurchdringbarem PR-Kokon eingesetzt und getestet. Dass nicht alles am iPhone X (gesprochen „Zehn“ nicht „X“) ganz so perfekt funktioniert wie angekündigt, war zu erwarten. Allen voran hat die völlig neue Gesichtserkennungstechnologie wohl noch ihre Macken. Doch stört mich das? Nein, definitiv nicht. Das euphorische Gefühl den technologischen Wandel hautnah mitzuerleben überwiegt.

Dieses Blog wird mit 💙 und WordPress betrieben. Gecodet – auf Basis von UIkit – und getextet wird ausschließlich mit einem iPad. Impressum und Datenschutz. 🏳️‍🌈

Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Frei­burg, beschäftige mich beruflich mit Energie, fahre Rennrad und Brompton.



#projectipadonly / #bromvoyage