Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Frei­burg, beschäftige mich beruflich mit Energie, fahre Rennrad und Brompton.




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Darum müssen wir dafür werben, das Radfahren als Bestandteil integrierter Mobilitätssysteme zu begreifen, als Teil einer Strategie, Städte mit hoher Lebensqualität zu schaffen.

Nicht nur die dänische Stadtplanerin Helle Søholt ist verwundert, dass Deutschland in Sachen fahrradgerechter Infrastruktur nicht weiter ist.

Studium

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Ab 1. Oktober bin ich Student. Und das im zarten Alter von (noch) 28 Jahren. Einige Tage später sind es dann schon 29 Einheiten der im letzten Satz genannten Messgröße. Ich werde zu diesem Zeitpunkt auch schon etwas mehr als zwölf Jahre meines Berufslebens hinter mir haben, von denen ich je drei Jahre in einer Ausbildung zum Mediengestalter und in einer Weiterbildung zum Medienfachwirt verbracht habe. Und nun beginne ich ein Psychologie-Studium in Teilzeit, das bis zum Bachelor voraussichtlich weitere sechs Jahre in Anspruch nehmen wird.

Nun mag sich manch einer verwundert die Augen reiben und nicht nur die genannten Zahlen, sondern auch die Wahl des Studiengangs zum Anlass nehmen um zu fragen: Warum?

Kurzversion

Weil mich die Psychologie interessiert und ich der Überzeugung bin, dass das Studium das ist, was ich lang gesucht habe.

Langversion

Spätestens zum Zeitpunkt, als ich den Meisterbrief in der Tasche hatte, war ich mir sicher das dies nicht alles gewesen ist. Über die drei Weiterbildungsjahre hinweg, wurden viele spannende Themen angerissen und diese hatten recht wenig mit dem zu tun, was mich ursprünglich zur Ausbildung als Mediengestalter bewogen hat. Mit dem Meisterbrief ging auch die Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen von Fachhochschulen einher und damit kamen für mich erstmalig auch diverse Studiengänge in Frage. Doch die naheliegenden Studiengänge (Medieninformatik, Kommunikationsdesign, …), überzeugten mich nach genauerer Betrachtung nicht wirklich – hatte ich mich doch bisher bewusst für praktische Ausbildungen entschieden. Außerdem kam für mich kein Vollzeitstudium in Frage. Noch weniger überzeugend waren sich vermeintlich anbietende IHK-Weiterbildungen (Betriebswirt, etc.). Doch die IHK ist eine ganz andere (unschöne) Geschichte.

Zu dieser Zeit fanden auch meine ersten größeren beruflichen Veränderungen statt und damit einhergehend eine sich verändernde Sichtweise zu vielen Dingen, die sich in der Medien- und Werbebranche abspielen. Das alles ging sogar soweit, dass ich zeitweise – meinen prägenden Erlebnissen in einer kleinen Freiburger Werbeagentur sei Dank – der Werbung gänzlich den Rücken kehren wollte.

Dann kam ich eher zufällig zu meinem jetzigen Job. Der abwechslungsreicher ist als jeder zuvor. Bei dem ich nicht “nur Werbung” mache, sondern alles betreue, was ein Energieversorger in Sachen Kommunikation zu stemmen hat. Wirklich alles. Diese Tätigkeit fordert mich oft weit über mein eigentliches Fachwissen hinaus und so war ich weiterhin auf der Suche nach einem optimalen Weg, meinen Horizont zu erweitern. Kürzlich stieß ich dann auf ein einjähriges Zertifikats-Studium zum “Kommunikations­psychologen”, welches sogar “in Kooperation mit der Kommunikationslegende Prof. Schulz von Thun” angeboten wird. In der Kommunikationslegende dürfte jedoch auch der Preis von 5.200 Euro (bei einer Dauer von einem Jahr) begründet liegen, die mich neben den “nur” 30 Credit Points, die das Zertifikats-Studium einbringt, dann doch davon abhielten.

Der aufmerksame Leser merkt, so langsam schließt sich der Kreis und wir kommen zur Psychologie. Bis zu meiner Entscheidung für den Psychologie-Studiengang an der FernUniversität Hagen ist es auch nicht mehr weit. Mein Interesse für die Psychologie war also wieder geweckt. Das war es schon mal während der Weiterbildung zum Medienfachwirt als es um Kommunikationsmethoden, Zusammenarbeit im Betrieb und Personalführung ging. Ich suchte Alternativen und fand die FernUni Hagen. Den Gedanken, mich nicht auf Kommunikationpsychologie zu beschränken, fand ich interessant und so ich schrieb mich, meinem guten Bauchgefühl (BAUCHGEFÜHL FTW!) folgend, für das Wintersemester ein.

Nur etwa 10 Tage später bekam ich Post aus Hagen – irgendwann im September folgt der erste Studienbrief. Dann werde ich sehen, ob sich meine Vorstellungen erfüllen und ob ich das Studium neben meinem Vollzeitjob gestemmt bekomme.

Ein Anfang

Ich bin ziemlich gut darin Dinge anzupacken. Zumindest beruflich. Im privaten wird dagegen schon mal etwas länger prokrastiniert bis sich etwas bewegt. Ich weiß zwar es gibt hier und da Optimierungsbedarf, aber es läuft ja auch so. Doch wenn ich dann in die richtige Stimmung gerate – und das ist derzeit der Fall – dann wird konsequent aufgeräumt und umgekrempelt.

So auch dieses Blog, das in den letzten Jahren eher lieblos geführt wurde und unter WordPress vor sich hin siechte. Gestern bin ich kurzentschlossen zu Tumblr „umgezogen“, habe mir ein einfaches Theme gesucht, dieses minimal angepasst und hoffe nun auf den Effekt, den mir mein Fotoblog (ebenfalls auf Tumblr) beschert hat: Ich nehme mir wieder Zeit.

Wenn ich ein gutes Motiv sehe muss ich es nicht sofort mit dem iPhone fotografieren und auf Instagram posten. Ich kann es ebenso gut – sogar um einiges besser – mit meiner M3 festhalten und einige Tage später, nach Entwicklung und Scan, publizieren. Gleiches soll nun für einige Gedanken gelten, die ich bisher bei Twitter in 140 Zeichen stauchte, obwohl sie ein wenig Vertiefung in einigen Zeilen verdient hätten.

Bis hier hin waren es immerhin schon 182 Worte. Ein Anfang.

Dieses Blog wird mit 💙 und WordPress betrieben. Gecodet – auf Basis von UIkit – und getextet wird ausschließlich mit einem iPad. Impressum und Datenschutz. 🏳️‍🌈

Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Frei­burg, beschäftige mich beruflich mit Energie, fahre Rennrad und Brompton.




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