Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Freiburg, beschäftige mich beruflich mit Energie und fahre Rad.



#projectipadonly

Oliver, was war für dich das Beste im vergangenen Jahr?

Wenn ich so zurückdenke, kommen mir unheimlich viele tolle Momente in den Sinn. Es war ein ziemlich gutes Jahr. Doch ganz spontan würde ich sagen, die letzten drei Tage das Jahres, die wir in Amsterdam verbrachten, waren an »Prägnanz« kaum zu übertreffen. Ein bisschen abenteurlich, aber auch entspannt. Alles neu, aber doch sofort vertraut. Es war einfach alles perfekt. Ach ja, kalt war es auch, wie das obige Bild zeigt.


 

I’ve given up on Windows Phone →

I’ve always been slightly frustrated at the lack of Windows Phone apps, but as the gaps have been gradually filled, a new frustration has emerged: dead apps. Developers might be creating more and more Windows Phone apps, but the top ones are often left untouched with few updates or new features. That’s a big problem for apps like Twitter that are regularly updated on iOS and Android with features that never make it to Windows Phone.

Leider, leider sehe ich das ähnlich und werde nun nach einem Lumia 800 (mit WP 7.8), einem Lumia 620 (mit WP 8) und zuletzt dem Lumia 1020 (mit WP 8.1) künftig nicht mehr zu einem Windows Phone greifen (auch wenn mich die klare Kachel-Optik noch so sehr begeistert). Außerdem befürchte ich, dass es mit dem künftigen Windows 10 auf Smartphones eigentlich nur noch schlimmer werden kann.


 

Kraftwerk

Kraftwerk 3D

Eindrucksvolle Klangwelten mit unbeschreiblich tiefen Bässen die einem in den Magen drücken, schwirrende Sounds in allen Lagen, dazu perfekt abgestimmte 3D-Videos und vier distanziert-kühle “Operators” – allen voran Ralf Hütter – auf der Bühne, die ihre elektronischen Instrumente bedienen.

Kurz: Ein herausragendes und einmaliges Konzerterlebnis! Punktabzug gibt es nur für das bewegungsfaule und leicht versnobte Publikum.


 

Pedelec

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Dass ich gestern auf meiner ersten Fahrt zum Bahnhof, direkt nach dem Kauf meines Pedelecs in Rudis Radladen in Neckargemünd, so richtig nass wurde, betrachte ich einfach als gutes Omen für meinen Start in die autofreie Zukunft. Es kann nur besser werden, schließlich strample ich nun aktiv gegen den Klimawandel.

Für das VSF Fahrradmanufaktur P-Kompakt hatte ich mich nach längerer Recherche entschieden, trägt es die mir wichtigste Eigenschaft doch schon im Namen. Es besitzt außerdem fast alle Ausstattungsmerkmale – Bosch-Mittelmotor, Nabenschaltung, Rollenbremsen – die mir wichtig waren, das Design ist zeitlos und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar.

Nach den ersten 50 Kilometern, die ich gestern und heute zurückgelegt habe, hält sich die Begeisterung für mein Pedelec kaum in Grenzen. Es fährt sich unfassbar gut, ist wendig, spritzig und macht einfach Spaß. In flachem Terrain fährt man geschmeidig in niedrigster Unterstützungsstufe dahin und erreicht dabei die 25 km/h und damit die Abschaltgrenze der Motor-Unterstützung spielend. Am Berg geht es dann in Stufe 2 oder 3 (von 4) locker hinauf ohne dabei wirklich ins Schwitzen zu geraten. In Stufe 4 hängt man an der Ampel sogar Motorroller ab.

Der einzige Kritikpunkt am P-Kompakt sind die klappbaren Pedale, die an sich durchaus sinnvoll sind (schließlich steht das Rad in der Wohnung und da zählt jeder Zentimeter). Nur leider bieten sie kaum Halt. Da gibt es sicher bessere mit mehr Grip.

Eine Federsattelstütze werde ich wohl auch nachrüsten, damit ich das Ziel, das ich mir gestern voller Euphorie gesetzt habe, auch komfortabel erreiche. Ich möchte bis zum 12. Juli 2015 mindestens 5.000 Kilometer mit dem Pedelec fahren. Bisher kam ich jährlich auf maximal 600 Rad-Kilometer.

Und beim nächsten Mal erzähle ich euch dann die Geschichte, wie ich gestern am Heidelberger Bahnhof vom Bahn-Sicherheitspersonal verwarnt wurde, weil ich auf dem Bahnhofsvorplatz mit einem Schweizer Taschenmesser, ein neues Bügelschloss von seiner Verpackung befreien wollte.


 

#autolos

Ich weiß schon gar nicht mehr wie lang ich mein Auto nun schon verkaufen wollte. Mindestens seit zwei Jahren. Seitdem lege ich meinen Weg zum Büro in drei Minuten zurück. Zu Fuß! Das Auto wurde auf Kurzstrecken also nur noch aus reiner Bequemlichkeit bewegt, weil die Kondition oder das Wetter fürs Fahrrad vermeintlich zu schlecht waren. Auf längeren Strecken bin ich seit gut drei Jahren nur noch mit der Bahn (oder dem Flugzeug) unterwegs, weil ich es Leid war im Stau verharren zu müssen und nach fünf oder mehr Stunden vollkommen kraftlos aus dem Auto zu steigen.

Damit es nicht weiterhin Geld fressend im Hof steht und an Wert verliert, habe ich es nun endlich verkauft. Ab heute bin ich autolos.

Eine kleine Herausforderung wird die kommende Zeit nun sicherlich, der Mensch ist nun einmal ein Gewohnheitstier. Der eine oder andere Weg erfordert jetzt einfach etwas mehr Planung und die Bierkiste muss künftig einfach zu zweit nach Hause transportiert werden (sind zum Glück nur 250 Meter bis zum nächsten REWE). Aber alles in allem freue ich mich auf die autofreie Zeit, auf mehr finanzielle Unabhängigkeit und auf mehr Bewegung bei jedem Wetter.

Als nächstes wird sich nun he­r­aus­stel­len ob sich die Anschaffung einer Monatskarte lohnen wird. Ich vermute eher nicht. Nicht zuletzt deshalb, weil ich mir ein Pedelec anschaffen werde und damit selbst die Strecke nach Freiburg zum Kinderspiel werden sollte.


 

Radfahrer machen eine Stadt erst richtig lebendig →

Darum müssen wir dafür werben, das Radfahren als Bestandteil integrierter Mobilitätssysteme zu begreifen, als Teil einer Strategie, Städte mit hoher Lebensqualität zu schaffen.

Nicht nur die dänische Stadtplanerin Helle Søholt ist verwundert, dass Deutschland in Sachen fahrradgerechter Infrastruktur nicht weiter ist.


 

Dieses Blog wird mit 💙 und WordPress betrieben. Gecodet – auf Basis von UIkit – und getextet wird ausschließlich mit einem iPad . Impressum. 🏳️‍🌈

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#projectipadonly