Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien und Betriebs­wirtschaft gelernt, lebe in Freiburg, beschäftige mich beruflich mit Energie und fahre Rad.



#projectipadonly

Da sag nochmal einer, dass dreißig werden ein solch lebensveränderndes Ereignis sei. Wen interessiert ob da eine 2 oder 3 am Anfang steht. Alles wie immer. Mit einer kleinen Ausnahme: Bester Geburtstag (in London) und beste Geschenke, ever!


 

No, Scientists Have Not Found the ‘Gay Gene’ →

So, ultimately, what we have is an underpowered fishing expedition that used inappropriate statistics and that snagged results which may be false positives. Epigenetics marks may well be involved in sexual orientation. But this study, despite its claims, does not prove that and, as designed, could not have.


 

Ein paar Gedanken zum #OnePlus2.

Vorletzten Dienstag bekam ich überraschend einen Invite und bestellte sogleich. Dem Verhältnis von Ausstattung und Preis ist einfach verdammt schwer zu widerstehen. Gestern traf mein OnePlus 2 dann endlich ein und hier sind ein paar erste (vergleichende) Gedanken zum Flagship-Killer 2016.

  • Etwas schmaler, leider etwas dicker und schwerer als das OnePlus One.
  • Die Rückseite ist rauer und generell ist das Handling noch etwas ungewohnt. Dennoch liegt es wieder sehr angenehm in der Hand und lässt sich ohne Probleme mit einer Hand bedienen. Außerdem: Perfekt für Skater – fühlt sich an wie Griptape!
  • Obwohl der Fingerabdruck-Scanner die Vorderseite so unschön unterbricht, habe ich mich schnell an ihn gewöhnt. Ein nicht wirklich notwendiges, dennoch nettes Feature. Dazu präzise und schnell.
  • Ich bin ja eher ein Freund weniger Hardware-Tasten, doch der Alert-Slider (zum Wechsel zwischen drei Notification-Settings) ist phantastisch.
  • Das Display. Besserer Blickwinkel aber irgendwie blasser (besonders die Rot-/Orangetöne) als beim OnePlus One.
  • Dass die Kamera weiter nach unten gewandert ist, finde ich etwas blöd. Den gern verwendeten Weitwinkelvorsatz kann ich nun vergessen. Die wesentlich höhere Bildqualität lässt mich dieses Manko jedoch recht leicht vergessen.
  • Oxygen OS gefiel mir schon in Version 1. Ebenso steht es mit Version 2. Ein schlankes Stock-nahes Android mit wenigen sinnvollen Anpassungen, dass verdammt schell und flüssig zu bedienen ist. Ich hätte mir nur gewünscht, dass es schon längst auf dem One angekommen wäre.

Nächste Woche geht es mit dem OnePlus 2 auf Reisen. Dann darf sich der um 200 mAh gewachsene Akku bewähren und die Dual-SIM Funktion kommt zum Einsatz.

Wer ein knapp ein Jahr altes OnePlus One in gutem Zustand möchte, darf sich gern melden. Und: Nein, Invites habe ich derzeit keine.


 

Tagebuchbloggen: Ein Wochenende in Paris.

  • Dreieinhalb Stunden mit dem TGV von Freiburg nach Paris. Ein Traum!
  • Das Hotel in unmittelbarer Nähe des Gare de Lyon und dennoch in einer kleinen ruhigen Seitenstraße. Glücksgriff!
  • Kaum da, erstmal Mittagessen in einem gemütlichen Café. Ein Gläschen Weißwein zum Gemüsekuchen. Wir sind schließlich in Frankreich.
  • Touri-Programm: Eiffelturm und Seine-Schifffahrt mit einem Glas Champagner. Wir sind schließlich in Frankreich.
  • Spaziergang in den Sonnenuntergang und Nahrungssuche in der Nähe des Hôtel de Ville.
  • Champagner, französische Zwiebelsuppe, Kir Royale, Lamm und Ratatouille, ein Fläschchen Rotwein und eine Käseplatte. Wir sind schließlich in Frankreich.
  • Am nächsten Morgen Baguette essend Hausboote anschauen am Port de l’Arsenal.
  • Spaziergang zur Île de la Cité. Besuch bei Shakespeare and Company.
  • Den besten Kaffee in drei Tagen Paris und ein kleines fluffiges Schokoteilchen mit einem komplizierten Namen.
  • Die in Paris lebende Couine des Liebsten treffen. Plötzliches Bedürfnis auch in Paris leben zu wollen.
  • Weiter zum Montmartre und von der Touristenflut bzw. von deren Selfiesticks geradezu erschlagen werden.
  • Französischer Bohnensalat mit Entenbrust, Rosé aus der Provence, Lasagne, Beerentiramisu und Crème brûlée. Anschließend durch die Nuit Blanche.
  • Weil er nachts einfach am schönsten ist: Nochmal zum Eiffelturm.
  • Der letzte Morgen in Paris. Gepäck verstauen am Gare de l’Est (nach vorheriger Sicherheitskontrolle wie am Flughafen).
  • Anschließend Baguette essend an einem Spielplatz sitzen und über den französischen Kontrollwahn staunen – es gibt einen Spielplatzaufseher in Uniform!
  • Am Canal Saint-Martin entlang schlendern und ein Gläschen Rosé trinken. Wir sind schließlich in Frankreich.
  • Rückfahrt über Strasbourg in einem Zugabteil, dass auch das Vorzimmer zur Hölle sein könnte. Vor uns eine schwäbische Seniorenreisegruppe. Neben uns das versnobte schwäbische Pärchen. Hinter uns schwäbischen Hausfrauen und zugleich Fans von Voxxclub auf Modeurlaub.

 

Die Region Breisgau-Hochschwarzwald ist für mich das vielseitigste Rennradrevier Deutschlands: unzählige flache Sträßchen in der Rheinebene, kurze, steile Stiche in den Weinbergen von Tuniberg und Kaiserstuhl, welliges Gelände an der badischen Weinstraße und in Freiamt sowie über zehn Kilometer lange Anstiege an den Schwarzwaldpässen. Das Wetter ist immer ein bisschen besser und ein paar Grad wärmer als in Restdeutschland, die Leute sind weitestgehend freundlich, das Essen und der Wein ausgesprochen lecker. Wo sonst in Deutschland gibt es eine solche Kombination?


 

#lapability

Das Surface Pro 3 würde theoretisch ziemlich perfekt zu meinem derzeitigen #MinimalismusAnfall passen. Geht es mir doch darum möglichst wenige, nur wirklich sinnvolle Dinge zu besitzen und zu nutzen. Es vereint ein für mich unverzichtbares Tablet mit einem vollwertigen und für meine Bedürfnisse vollkommen ausreichenden Rechner. Doch weil ich in meinem Leben schon genügend Entscheidungen in computertechnischer Hinsicht getroffen habe, die sich nach recht kurzer Zeit als suboptimal herausgestellt haben, habe ich mir meine Frage (Macbook Air und iPad Air oder nur Surface Pro?) heute mit einem kurzen Test im Elektronikmarkt um die Ecke recht schnell beantwortet. Damit wären wir auch schon beim Wörtchen “würde” aus dem ersten Satz und dem schönen Begriff “Lapability”. 

“Lapability” – mit diesem Kunstwort umschreibt Microsoft die verbesserte Balance des Surface Pro 3 auf dem Schoß.

Zur Überleitung erfinde ich noch schnell ein Wort, nämlich “Deskability”, und schon kann es weiter gehen: Des Arbeitstieres, das bisher meinen Schreibtisch zierte (ein iMac) wurde ich in letzter Zeit etwas überdrüssig. Ich habe einfach keine Lust mehr, immer am Schreibtisch stehen zu müssen um wirklich arbeiten zu können. Immer öfter war das iPad zusammen mit dem durchaus brauchbaren Ultrathin Keyboard Cover dabei. Doch auch damit stieß ich schnell an Grenzen in Sachen "Lapability" (vom Funktionsumfang mal ganz abgesehen). Das ständige Balancieren und die fehlende Auflagefläche für die Handballen wurden auf Dauer anstrengend. 

Mit der heute getesteten, vermeintlichen Lösung aller meiner “Probleme” – dem Surface Pro 3 – kam dann leider auch nicht der Moment der technologischen Erleuchtung. Größe und Gewicht – perfekt. Windows – mein geringstes Problem. Der Stift – super! Der Preis – gerade so im Rahmen. Die "Lapability" – ach komm geh weg! Kein Vergleich zum ersten Surface aber nicht vergleichbar mit einem richtigen Laptop.

Der langen Rede kurzer Sinn: Hallo Macbook Air. iPad Air – du darfst bleiben. Bye bye iMac. Und Microsoft – beim nächsten mal vielleicht!


 

Schwarzwald ❤

Wären nicht so viele Insekten unterwegs gewesen, wäre ich wohl mit vor Staunen offen stehendem Mund hinauf zum Neuhäusle gefahren – so wunderschön war der Streckenabschnitt ab Obersimonswald. Auf schmalen Wegen windet man sich in einem engen Tal hinauf – umgeben von schroffen Felsen, der Wilden Gutach, Wald wohin das Auge blickt und wenig Verkehr! Schwarzwald ❤!


 

#roadbike

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Was ist nur mit mir passiert? Ich sitze um kurz nach zehn an Schreibtisch und verspüre das dringende Bedürfnis nach Feierabend auf mein Rennrad zu steigen. Selbst wenn die Temperaturen dann wieder mindestens bei knackigen 30°C liegen, werde ich mich kaum davon abhalten lassen eine #Feierabendrunde zu drehen.

Zwei oder drei mal in der Woche sitze ich – seit mich das Rennradfieber vor etwa 10 Wochen gepackt hat – im Sattel. Letzten Monat waren es über 460 Kilometer und 6.200 Höhenmeter. Eine Strecke auf die ich durchaus stolz bin. Dabei fahre ich letztlich nicht um schneller und fitter zu werden – das ist “nur” ein durchaus willkommener Nebeneffekt. Ich kann jedoch nicht leugnen mich zu freuen, wenn ich einen Berg inzwischen 2 km/h schneller hoch fahre als noch vor einigen Wochen. Um ehrlich zu sein bin ich sogar verdammt stolz darauf, dass ich als ehemaliger Sportmuffel überhaupt einen Berg – sagen wir den Kandel – hochfahren kann, ohne mit Schnappatmung vom Rad zu kippen. 

Einigermaßen guten Asphalt vorausgesetzt, macht das Fahren auf den schmalen Rädern unfassbaren Spaß. Dieses großartige Gefühl von Leichtigkeit und Geschwindigkeit in der Ebene, wenn man in den höchsten Gängen und mit kräftigen Tritten beschleunigt. Doch selbst wenn es mitunter steil bergan geht und ich mich in den untersten Gängen den Berg hinaufschiebe, hat das Rennradfahren seinen besonderen Reiz. Außer beim Wandern könnte man die Landschaft – den Schwarzwald oder den Kaiserstuhl – kaum unmittelbarer erleben.

Was dann nach dem erklimmen eines Passes in meinem Kopf passiert, wenn auf Erschöpfung die einer rasanten Abfahrt geschuldete Adrenalin-Ausschüttung folgt, kann man nur noch schwer beschreiben. Der Alltag ist dann jedenfalls ganz weit weg … oder er kommt bei 70 km/h einfach nicht mehr hinterher.


 

Dieses Blog wird mit 💙 und WordPress betrieben. Gecodet – auf Basis von UIkit – und getextet wird ausschließlich mit einem iPad . Impressum. 🏳️‍🌈

Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien und Betriebs­wirtschaft gelernt, lebe in Freiburg, beschäftige mich beruflich mit Energie und fahre Rad.



#projectipadonly