Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Frei­burg, beschäftige mich beruflich mit Energie, fahre Rennrad und Brompton.



#projectipadonly / #bromvoyage

Mein aktuelles iPad-Setup.

Daran, dass sich Marcus ein iPad (2018) und den Apple Pencil gekauft hat, bin ich wohl nicht ganz unschuldig. Nun fragte er mich, welche Apps denn auf seinem neuen iPad nicht fehlen dürfen. Ein perfekter Anlass um einmal mein aktuelles iPad-Setup vorzustellen.

Zwei iPads, zwei Home-Screens, ein volles Dock.

Bekanntermaßen bin ich mit zwei iPads unterwegs und die Anwendungsgebiete beider Geräte unterscheiden sich dezent. Dennoch sind die Setups beider iPads komplett, bis hin zum Hintergrundbild, identisch. Alles andere verwirrt mich. Ich habe es getestet. 🤓

Fast alle installierten Apps sind im Dock bzw. in zwei Ordnern im Dock untergebracht. Daher mag mein Dock vor allem auf dem kleinen iPad überladen erscheinen. Doch vor dem Hintergrund des Multitaskings, welches ich vor allem auf dem großen iPad Pro häufig nutze, ist diese Anordnung die einzig sinnvolle. Denn um zwei Apps in den Split-Screen- bzw. Multitasking-Modus zu bringen, ist das Dock unumgänglich. Eine App, die auf dem Homescreen liegt, kann nie als zweite App aktiviert werden. Deshalb liegen alle essentiellen Apps im Dock. Ein Ordner enthält die Apps aus den Bereichen Text, Coding, Web und Office. Der andere die Apps aus dem Bereich Foto, Grafik, Zeichnen, Video und Audio. Auf dem ersten Homescreen parke ich meist einige wenige Apps mit denen ich gerade herum probiere oder die noch keinen festen Platz gefunden haben. Auf dem Zweiten befindet sich die Unterhaltungsabteilung – von Spotify bis Netflix – und ein Ordner mit den Resten. Also die Apps, die ich wenn überhaupt einmal im Monat nutze.

Apps im Detail.

Gehen wir die Apps mal der Reihe nach durch und beginnen im Dock:

Safari – Alternativen gibt es genug. Doch ich vermisse nichts an Apples Standard-Browser und liebe es, alle offenen Tabs von all meinen Geräten einsehen zu können.

Spark – Die Mail-App meiner Wahl. Apples Mail-App kann zu wenig und Airmail zu viel. Daher ist Spark der perfekte Mittelweg. Außerdem zuverlässig und schnell.

Calendars – Nach Spark bereits die zweite App aus dem Hause Readdle und ebenso zuverlässig. Das beste an dieser App ist jedoch die Eingabe von Ereignissen in natürlicher Sprache. Statt unzähligen Angaben tippt man einfach: „Übermorgen 18 Uhr Abendessen mit dem Liebsten“.

OmniFocus – Wie ich auf diesen Task-Manager so viele Jahre verzichten konnte, ist mir ein Rätsel. Vom Einkaufszettel bis zum Großprojekt landet inzwischen alles in OmniFocus und wird irgendwann erledigt.

Notes-App – In der Notes-App sammle ich einfach alles – handschriftlich oder getippt. Hier beginnen Blogposts mit losen Stichworten oder einem Link, hier parke ich eine Liste mit allen Hashtags die unter jedem Post meines Brom Voyage-Accounts eingefügt werden, hier dokumentiere ich Aufträge oder führe Geschenke-Listen für Geburtstage und Weihnachten.

DEVONthink To Go – Mein digitales Gehirn! Seitdem ich die App nutze, suche ich nicht mehr, ich find. Und zwar jedes „gescannte“ PDF-Dokument, jedes Webarchiv, jede Notiz – egal ob Rezept von Omas Apfelkuchen oder Personalbogen für die VHS-Dozententätigkeit. Alles ist perfekt durchsuchbar und kann nach den eigenen Anforderungen in Datenbanken strukturiert werden. Und im Gegensatz zu Evernote bekommt man seine Daten auch wieder in einem zumutbaren Format heraus bzw. kann mit anderen Apps auf seine Dokumente zugreifen.

Documents – Viele lokal gespeicherte Dokumente gibt es auf meinem iPad nicht. Wenn doch, dann stehen sie in einem cloud-synchronisierten Ordner in Documents. Außerdem ist die App in vielerlei Hinsicht die bessere Files-App mit ZIP-Funktion, FTP-Zugang unf Vorschaufunktion für fast jedes Format.

Files-App – Der Finder oder Explorer am iPad dient mir hauptsächlich als Schnittstelle zwischen den Cloud-Diensten und File-Providern.

Ordner 1 – Text, Coding, Web und Office:

iA Writer – Die perfekte, minimalistische Schreib-App, die außerdem Markdown unterstützt.

Coda – Das Coding-Tool meiner Wahl am iPad mit SSH-Terminal und FTP-Zugang.

Textor – Ein einfacher Texteditor. Manchmal äußerst nützlich.

Kodex – Ebenfalls eine Coding-App, die ich allerdings bisher kaum getestet habe, doch kaum gegen Coda ankommen wird. Eigentlich gehört sie noch auf den Homescreen-Parkplatz.

OmniOutliner – Wer, wie ich, mit MindMapping nicht so viel anfangen kann, sollte es mal mit der Outlining-Technik versuchen. OmniOutliner hilft dabei die Gedanken in die richtige Reihenfolge zu bringen.

PDF Expert – PDF-Dokumente kommentieren, korrigieren und bearbeiten oder einfach nur verwalten. All das passiert in PDF Expert. Außerdem überzeugt die App mit einer angenehmen Ink-Engine beim handschriftlichen kommentieren.

PDF Converter – Diese App macht, egal was es ist, ein PDF draus.

Scanner Pro – Der Dokumenten-Scanner meiner Wahl. Schnell und leicht zu bedienen, mit überzeugender Scan-Qualität und OCR-Funktion.

GoodNotes – Meiner Meinung nach die beste App für handgeschriebene Notizen, allein schon aufgrund der phantastischen Ink-Engine. Einziges Manko: Die Titel der eigenen Notizbücher können nichts mit Emojis anfangen.

Pages – Beim Schreiben meiner Betriebswirt-Abschlussarbeit habe ich Pages lieben gelernt. So viel besser als Word.

Numbers – Nicht so leistungsstark wie Excel, dafür sehen Tabellen oder Diagramme sehr viel schneller nach etwas aus.

Keynote – Das Nonplusultra in Sachen Präsentationen.

OpenTerm – Ein Terminal für das iPad! Zwar eher eine Spielerei mit sehr beschränkter Funktionalität, aber ich denke dass aus dieser App noch was großes werden kann. Gerade wurde Version 2 mit einer Scripting-Funktion veröffentlicht.

View Source – Eine App die den Quelltext von Websites anzeigt, mehr nicht.

Web Tools – Diese App zeigt nicht nur Quelltext, sondern kann auch die Größe das Browserfensters anpassen!

Ordner 2 – Foto, Grafik, Zeichnen, Video und Audio:

Fotos-App – Die Fotos-App eben. 🤷‍♂️

Google Fotos – Die Cloud für meine iPhone-Schnappschüsse.

VSCO – Fast alle Smartphone-Fotos laufen hier einmal durch. Falls doch mal eine Bearbeitung ein größeres Display benötigt, gibts die App auch auf dem iPad.

Kamera-App – Bitte recht freundlich!

Adobe Photoshop Sketch – Ein nettes Zeichentool für Pixel-Bilder, reicht funktional nicht an Procreate heran, ist dafür wesentlich einfacher zu bedienen.

Adobe Illustrator Draw – Noch ein Zeichentool, allerdings für Vektor-Zeichnungen und mit sehr fein justierbaren Pinselspitzen.

Vectornator – Ein kleiner, sehr durchdachter Illustrator für das iPad mit sehr großem Funktionsumfang.

Affinity Photo – Wer braucht schon Photoshop!

Procreate – Die definitiv beste Zeichen-App für das iPad mit unfassbaren Funktionen. Nur leider nutze ich die App viel zu selten.

iMovie – Da ich kaum etwas mit Videos mache, ist die App eigentlich nur zum gelegentlichen komprimieren einiger Videodateien installiert.

Ferrite – Ein Tool zum Aufnehmen, Schneiden und Bearbeiten von Audiodateien. Hiermit möchte ich früher oder später einen Podcast aufnehmen.

Gladys – Gladys hat erst vor ein paar Tagen Workshelf als „Visual Clipboard“ abgelöst. Grund war der iCloud-Sync den ich in Workshelf lange Zeit vermisst habe.

Einstellungen-App – Die Schaltzentrale, die immer schnell erreichbar sein muss.

Auf dem ersten Homescreen parke ich aktuell:

Pythonista 3 – Die App bietet eine komplette Python™-Entwicklungsumgebung. Nur wirklich beschäftigt habe ich mit ihr noch nicht.

Workflow – Meine derzeitige Lieblings-App und zugleich ein phantastisches Stück Software! 🤓 Workflow ist quasi eine visuelle Entwicklungsumgebung mit der sich unzählige Abläufe in iOS und beim Zusammenspiel diverser Apps automatisieren lassen. Die Workflows lassen sich entweder aus der App heraus oder mit Daten gefüttert aus dem Share-Sheet starten. ZuVerfassen dieses Blogposts habe ich mir zum Beispiel einen kleinen Workflow gebastelt, über den ich sämtliche Links zum Appstore erstellt habe.

Appstore – Der Appstore eben.

narwhal – Ein reddit-Client.

YouTube – Für den Casey-Fan. 😎

Und auf dem zweiten zweiten Homescreen befinden sich:

Spotify, Netflix, Prime Video und taz-App.

Reste-Ordner

Zu Nachrichten, Facetime, Kontakte, Uhr und iPhone-Suche muss ich wohl nichts sagen, daher weiter mit …

Dropbox – Eigentlich nutze ich die App kaum. Sie ist nur gelegentlich für eine Zugriffsfreigabe durch andere Apps von Nöten.

1Blocker – Zuverlässiger Werbeblocker für Safari.

GoogleMaps – Ich werde einfach nicht warm mit Apple Maps.

Skype – Falls die Schwester mal wieder in Südamerika ist.

Was darf auf keinem iPad fehlen?

Das waren nun eine ganze Menge Apps, doch nicht jeder wird eine solche App-Vielfalt benötigen oder nutzen wollen wie ich. Auch wird so mancher mit den Standard-Apps von Apple für Mail, Kalender und Erinnerungen sehr gut bedient sein.

Für essentiell halte ich neben Safari, Notes- und Files-App vor allem die Readdle-Apps Spark, Documents und PDF-Expert. Wer häufig Texte verfasst, dem sei nochmal iA Writer ans Herz gelegt, wer das iPad als digitalen Notizblock nutzen will, sollte sich mit GoodNotes auseinandersetzen. Und natürlich die Workflow-App, die wirklich jedem einen gewissen Mehrwert bieten sollte.


Wie ich diverse Apps miteinander „verknüpfe“, wie ich meine Notizen und ToDos strukturiert habe und welche Abläufe ich nach und nach automatisiert habe – damit werde ich mich in den nächsten Tagen einmal in einem gesonderten Post beschäftigen.


 
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Dieses Blog wird mit 💙 und WordPress betrieben. Gecodet – auf Basis von UIkit – und getextet wird ausschließlich mit einem iPad. Impressum und Datenschutz. 🏳️‍🌈

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