Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Freiburg, beschäftige mich beruflich mit Energie und fahre Rad.



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Ein schreckliches Heim-Weh →

Ein Teil der Sachsen, das habe ich an diesem Abend und in diesen Wochen zu Hause gemerkt, wünscht sich eigentlich nichts sehnlicher als jemanden, der durchregiert und alles regelt. Sechzig Jahre und zwei Diktaturen lang wurde hier die Freiheit eingeschränkt. Jetzt, wo sie da ist, weiß man nicht, was man mit ihr anstellen soll. Ich glaube, diese Verunsicherung führt dazu, dass Eltern ihren Blick nach innen statt nach außen richten und diese Haltung auch an ihre Kinder weitergeben.

Viele Sachsen sind nie aufgewacht. Vor allem nicht jene, die ihr ganzes Leben hier verbracht haben. Sie haben sich zurückgezogen, ins Geordnete, Heimelige, Gewohnte, Vertraute, Kleine, Abgegrenzte. In die kleine Welt, die man zu kennen glaubt. In der man macht, was die Nachbarn machen, nämlich nichts, man lässt keinen rein und schubst die Hungrigen raus.

Geboren und aufgewachsen in Sachsen, ein Jahr älter als die Autorin des obigen Textes, kann ich das Gefühl der Fremde sehr gut nachvollziehen.


 

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