Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Freiburg, beschäftige mich beruflich mit Energie und fahre Rad.



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Washington Post: Ein Blatt wendet sich →

Die »Washington Post« setzt auf dieselbe Strategie, mit der Amazon groß wurde. Kann das im Journalismus funktionieren?

Erwarten uns Zeitungsartikel, zugeschnitten auf den möglicherweise beschränkten Horizont seiner Leser? Das ist, kurz gefasst und überspitzt gesagt, was ich beim Lesen des obigen Artikels befürchte. Und das widerspricht komplett meinem Verständnis von Journalismus.

Nehmen wir einen Artikel über den syrischer Bürgerkrieg der von jemandem gelesen wird, der kurz zuvor noch süße Katzenvideos bei Youtube schaute und wenig später eine Kuscheldecke und Teelichter bei Amazon bestellte. Werden diesem Nutzer dann in der Hoffnung auf einen Klick ein paar hundert Tote in der Überschrift verschwiegen, weil derartige Meldungen sonst nicht in seine, von Algorithmen analysierte, Katzen-Kuschel-Welt passen?

Gruselige Vorstellung.


 

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