Oliver Kramer

Schnickschnack, Firlefanz und Klimbim!

What's right with Hermione »

_

Kraftwerk

Kraftwerk 3D

Eindrucksvolle Klangwelten mit unbeschreiblich tiefen Bässen die einem in den Magen drücken, schwirrende Sounds in allen Lagen, dazu perfekt abgestimmte 3D-Videos und vier distanziert-kühle “Operators” – allen voran Ralf Hütter – auf der Bühne, die ihre elektronischen Instrumente bedienen.

Kurz: Ein herausragendes und einmaliges Konzerterlebnis! Punktabzug gibt es nur für das bewegungsfaule und leicht versnobte Publikum.

_

Back To School Guide »

Bald heißt es auch für mich “Back To School”. Und das ist doch ein gar wunderbarer und willkommener Vorwand um allerlei Dinge und Technik zu kaufen die beim Lernen förderlich sind. Natürlich nur beim Lernen!

_

Wir hatten einen phantastischen – wenn auch für die Jahreszeit recht stürmischen und kalten – Tag in St. Peter Ording und Büsum.

Wir hatten einen phantastischen – wenn auch für die Jahreszeit recht stürmischen und kalten – Tag in St. Peter Ording und Büsum.

_

Woodstock-Party

image

Fotos: Topman

Übernächstes Wochenende gehe ich auf eine Woodstock-Party und das sind Teile meines Outfits. Weil ich noch keine Ahnung habe, welche Schuhe ich tragen werde, habe ich sicherheitshalber auch noch eine rötliche Hose bestellt. Um den Kopf kommt noch ein helles Tuch, um den Hals die Leica, über die Schulter ein Jutebeutel mit Peace-Zeichen und an den Arm ein Lederbändchen.

Das Hemd das Joe Cocker 1969 beim Woodstock Music and Art Festival trug, wäre ja eigentlich mein Wunschoutfit gewesen. Es war aber leider nicht aufzutreiben.

_

kultur & schule »

Marc von Martial begleitete den Profilkurs Fotografie an einer Bonner Schule und gibt einen Einblick in das großartige Projekt.

Der Fokus sollte in der Bildgestaltung und dem “sehen lernen” vor dem fotografieren liegen. Das war am Anfang gar nicht so einfach, es fiel vielen schwer loszulassen, einfach darauf zu Vertrauen das sie es sind, die das Foto schon im Kopf machen und nicht das iPhone mit Filter app.

_

Pedelec

image

Dass ich gestern auf meiner ersten Fahrt zum Bahnhof, direkt nach dem Kauf meines Pedelecs in Rudis Radladen in Neckargemünd, so richtig nass wurde, betrachte ich einfach als gutes Omen für meinen Start in die autofreie Zukunft. Es kann nur besser werden, schließlich strample ich nun aktiv gegen den Klimawandel.

Für das VSF Fahrradmanufaktur P-Kompakt hatte ich mich nach längerer Recherche entschieden, trägt es die mir wichtigste Eigenschaft doch schon im Namen. Es besitzt außerdem fast alle Ausstattungsmerkmale – Bosch-Mittelmotor, Nabenschaltung, Rollenbremsen – die mir wichtig waren, das Design ist zeitlos und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist unschlagbar.

Nach den ersten 50 Kilometern, die ich gestern und heute zurückgelegt habe, hält sich die Begeisterung für mein Pedelec kaum in Grenzen. Es fährt sich unfassbar gut, ist wendig, spritzig und macht einfach Spaß. In flachem Terrain fährt man geschmeidig in niedrigster Unterstützungsstufe dahin und erreicht dabei die 25 km/h und damit die Abschaltgrenze der Motor-Unterstützung spielend. Am Berg geht es dann in Stufe 2 oder 3 (von 4) locker hinauf ohne dabei wirklich ins Schwitzen zu geraten. In Stufe 4 hängt man an der Ampel sogar Motorroller ab.

Der einzige Kritikpunkt am P-Kompakt sind die klappbaren Pedale, die an sich durchaus sinnvoll sind (schließlich steht das Rad in der Wohnung und da zählt jeder Zentimeter). Nur leider bieten sie kaum Halt. Da gibt es sicher bessere mit mehr Grip.

Eine Federsattelstütze werde ich wohl auch nachrüsten, damit ich das Ziel, das ich mir gestern voller Euphorie gesetzt habe, auch komfortabel erreiche. Ich möchte bis zum 12. Juli 2015 mindestens 5.000 Kilometer mit dem Pedelec fahren. Bisher kam ich jährlich auf maximal 600 Rad-Kilometer.

Und beim nächsten Mal erzähle ich euch dann die Geschichte, wie ich gestern am Heidelberger Bahnhof vom Bahn-Sicherheitspersonal verwarnt wurde, weil ich auf dem Bahnhofsvorplatz mit einem Schweizer Taschenmesser, ein neues Bügelschloss von seiner Verpackung befreien wollte.

_

#autolos

Ich weiß schon gar nicht mehr wie lang ich mein Auto nun schon verkaufen wollte. Mindestens seit zwei Jahren. Seitdem lege ich meinen Weg zum Büro in drei Minuten zurück. Zu Fuß! Das Auto wurde auf Kurzstrecken also nur noch aus reiner Bequemlichkeit bewegt, weil die Kondition oder das Wetter fürs Fahrrad vermeintlich zu schlecht waren. Auf längeren Strecken bin ich seit gut drei Jahren nur noch mit der Bahn (oder dem Flugzeug) unterwegs, weil ich es Leid war im Stau verharren zu müssen und nach fünf oder mehr Stunden vollkommen kraftlos aus dem Auto zu steigen.

Damit es nicht weiterhin Geld fressend im Hof steht und an Wert verliert, habe ich es nun endlich verkauft. Ab heute bin ich autolos.

Eine kleine Herausforderung wird die kommende Zeit nun sicherlich, der Mensch ist nun einmal ein Gewohnheitstier. Der eine oder andere Weg erfordert jetzt einfach etwas mehr Planung und die Bierkiste muss künftig einfach zu zweit nach Hause transportiert werden (sind zum Glück nur 250 Meter bis zum nächsten REWE). Aber alles in allem freue ich mich auf die autofreie Zeit, auf mehr finanzielle Unabhängigkeit und auf mehr Bewegung bei jedem Wetter.

Als nächstes wird sich nun he­r­aus­stel­len ob sich die Anschaffung einer Monatskarte lohnen wird. Ich vermute eher nicht. Nicht zuletzt deshalb, weil ich mir ein Pedelec anschaffen werde und damit selbst die Strecke nach Freiburg zum Kinderspiel werden sollte.

_