Hey, ich bin Oliver! Ich bin geprüfter Betriebswirt mit Fokus auf Marketing, lebe in Frei­burg, beschäftige mich mit iPad-Produktivität und Energie, fahre Rennrad und Brompton.



#projectipadonly / #bromvoyage

Sendepause.

Bevor diese Seite endgültig verwaist und dies zu Verwunderung führt, der kurze Hinweis, das hier erstmal Sendepause herrscht. Auf bald 👋

Affinity launches professional desktop publisher for Mac with integrated vector design and image editor apps →

While Publisher itself will come to iPad later, owners of Affinity Designer and Photo on iPad will be able to open, edit and export Publisher documents, on the move, from today.

Gestern hat Serif mit dem Affinty Publisher eine DTP-Software vorgestellt, die man als ernst­zu­nehmende Alternative zu Adobe InDesign bezeichnen kann. Da InDesign in meinem beruflichen Alltag eine wirklich extrem große Rolle spielt und ich mit der jüngsten Version (CC 14.0) eigentlich nur Probleme habe, sind das schon mal sehr gute Neuigkeiten. Zumal die Beta von Affinity Publisher, durch die ich mich schon durch geklickt hatte, recht vielversprechend aussah.

Das eigentliche Highlight bzw. der Grund, warum der Publisher in naher Zukunft in meinem Alltag eine große Rolle spielen könnte, ist die Tatsache, dass eine iPad-Version angekündigt wurde. Das war eher nicht abzusehen, da Affinity Nachfragen in diese Richtung stets mit dem Hinweis auf vollen Fokus auf die Mac-/Windows-Version abgetan hat. Um die Vorfreude zu zügeln (oder eher anzuheizen?) hat uns Serif jedoch schon mal ein kleines Bonbon zugeworfen: Die heute ausgelieferten Updates der iPad-Versionen von Affinty Photo und Designer können das neue Publisher-Format nicht nur öffnen und editieren, die Änderungen können auch direkt im Publisher-Format gespeichert werden. So ist bereits jetzt ein nahtloser Wechsel zwischen dem Mac und dem iPad möglich.

Aktuell gibt es 20% Rabatt auf den Publisher – für 44 Euro kann man hier wirklich nichts falsch machen!

Podcast: Adapt – Stay curious →

… a show where Federico Viticci and Ryan Christoffel challenge each other to do new things on the iPad

Bei relay.fm gibt es einen neuen iPad-Podcast mit Federico Viticci! 🙌 Adapt tritt gewissermaßen in die Fußstapfen des leider eingestellten Podcasts Canvas und widmet sich dem produktiven Arbeiten mit dem iPad. Die erste Episode klingt vielversprechend.

The 30 greatest Game Boy games →

With a murky screen and chunky physical design, Game Boy wasn’t the most impressive of game systems — but what it lacked in power, it made up for in affordability … and, over time, an incredible library.

Heute feiert der (original) Game Boy seinen 30. Geburtstag. Wer hätte das gedacht! Denn rein zufällig, habe ich in dieser Woche meinen guten alten Game Boy Advanced SP, der auch die alten Game Boy-Cartridges lesen kann, inspiriert von einigen Restaurationsvideos bei Youtube wieder, flott gemacht.

Ich bin dann mal Pokémon spielen.

Die Universal­empfehlung: Das iPad Air.

Meine Universalempfehlung für jeden, der das Experiement „Arbeiten mit dem iPad“ starten möchte: Das iPad Air.

Apple hat heute – ohne viel Tamtam – neue iPads vorgestellt. Ein „mittelgroßes“ iPad Air und ein neues iPad mini. „Endlich!“ könnte man an dieser Stelle freudig ausrufen, wenn da nicht der stolze Preis des kleinsten iPads in der Produktreihe wäre. 449 Euro verlangt Apple. Trotz aktuellem A12-Chip, 64 GB Speicher und Pencil-Support ist das ein – wie ich finde – unerhört hoher Preis. Meine Wunsch­vor­stellung von einem digitalen Notizblock für die Hosentasche ist damit erstmal in weite Ferne gerückt.

Das neue iPad Air hingegen ist genau die Art von iPad, die ich mir sehnlichst gewünscht habe. Nicht für mich, sondern für die Menschen, die mich regelmäßig um eine Kaufempfehlung gebeten haben, um das Experiment „iPad only“ zu wagen. Das iPad Air ist damit meine neue Universalempfehlung für 90 Prozent aller Anwender. Der A12-Chip kommt selbst mit Video-Rendering klar. Die zwei Zentimeter größere Bildschirmdiagonale macht sich positiv beim produktiven Arbeiten im Split-View bemerkbar. 64 GB Speicher sollten vollkommen ausreichen, der Apple Pencil (1. Generation) wird unterstützt und der nun vorhandene Smart-Connector ermöglicht den einfachen Anschluss eines Smart Keyboards. Das iPad Air zur mobilen Arbeitsmaschine zum Startpreis von 549 Euro. Die Einbußen an Features zum Vorgänger-iPad (Pro) in gleicher Größe sind dabei minimal und der Preissprung zum aktuellen iPad Pro mit 11" ist mit 320 Euro ganz ordentlich. Die Ersparnis reicht locker für das Smart Keyboard und den Apple Pencil.

Also, du willst mit dem iPad arbeiten und fragst dich mit welchem iPad du starten sollst? Kauf das iPad Air!

Ganz nebenbei freue ich mich unendlich, dass Apple nun endlich die Produktbezeichnungen von Macbooks und iPads glatt gezogen hat! 🙌 Es gibt jetzt ein MacBook, ein MacBook Air und ein MacBook Pro. Ebenso ein iPad, ein iPad Air und ein iPad Pro (ja, und ein iPad mini).

Ein Nachtrag: Mit der Dateien-App auf den RAVPower Filehub zugreifen.

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich hier über eine nützliche Zusatz-Hardware berichtet, die mir den Alltag als iPad-Nutzer wesentlich vereinfacht. Egal ob ich eine Powerpoint-Präsentation von einem USB-Stick auf mein iPad übertragen muss oder mir jemand eine externe Festplatte in die Hand drückt, auf der „der ganze Logo-Kram vom Grafiker“ drauf ist – der Filehub von RAVPower eröffnet mir jeden (FAT- oder NTFS-formatierten) Datenträger.

Es gibt nur eine Kleinigkeit, die mich mit meinem Fokus auf Einfachheit und Produktivität, seit dem ersten Tag der Nutzung stört – die RAV Filehub-App. Die Benutzeroberfläche lädt nicht gerade zur Nutzung ein, sie ist außerdem nicht für das iPad Pro 12.9 optimiert und unterstützt kein Drag & Drop. An die Optik könnte ich mich sicher noch gewöhnen, doch der letzte Punkt ist gerade im Dateimanagement ein absoluter Produktivitäts-Killer.

Doch es gibt eine recht einfache Lösung mit der das Dateimanagement über den Filehub wesentlich komfortabler wird: Man kann über SAMBA auf den Filehub als Netzlaufwerk zugreifen! Benötigt wird dazu die (kostenpflichtige) App FileBrowser, welche aus meiner Sicht ohnehin auf keinem iPad fehlen sollte (sie ermöglicht zum Beispiel auch den Zugriff auf WebDAV-Server). Doch zurück zum Filehub und wie man ihn „in“ die Dateien-App bekommt. Zunächst muss man den Filehub als neues Gerät in FileBrowser hinter­legen. Ist man per WLAN bereits mit dem Filehub verbunden, geht dies ganz einfach über Suchen-Funktion. Hier taucht der Filehub unter der Bezeichnung „RP-WD03“ auf. Die Frage zu welchem Maschinentyp der Filehub gehört, beantwortet man mit „PC“ und nach Eingabe der Zugangsdaten, welche man in der Bedienungsanleitung findet, ist man auch schon mit dem Filehub verbunden. Nun könnte man bereits ganz einfach per Drag & Drop mit dem Dateimanagement beginnen. Um über die Dateien-App auf den Filehub zugreifen zu können, muss dort nur noch die FileBrowser-App als Speicherort aktiviert werden. Und schon kann man auf externe Datenträger, alle sonstigen Speicherorte und auf Cloud-Dienste in einer App zugreifen.

Mac Stories Shortcuts Archive →

Since the original release of Workflow in 2014, we’ve created hundreds of automations to help readers use their iOS devices more efficiently. The goal of this archive is to offer a complete catalogue of our old workflows as well as new custom shortcuts for Apple’s Shortcuts app.

Gestern haben Federico Viticci und das MacStories-Team ein Archiv mit 150 Shortcuts aus allen Bereichen veröffentlicht. Neben RoutineHub dürfte dies eine der größten Sammlungen an Kurzbefehlen sein, die man aktuell im Internet finden, nutzen und zur Inspiration kann.

A week of podcasting with only an iPad Pro →

The important thing is that I was able to travel with my iPad and no Mac and have more or less the same podcast experience that I have when I’m sitting at home at my iMac.

Die letzte Bastion der iPad-Zweifler sollte damit gefallen zu sein. Jetzt kann man auch noch problemlos einen Podcast mit dem iPad aufnehmen. Wo soll das nur hinführen? 😉

macOS auf dem iPad – mit Luna Display.

English version: macOS on the iPad (with Luna Display).

Das nächste Level des #projectipadonly: Endlich kann ich Adobe InDesign „auf dem iPad“ nutzen und mein Schreibtisch-Setup minimalisieren.

MacOS auf dem iPad – dank Luna Display

Ich bin meinem Traum vom ausschließlichen Arbeiten mit dem iPad wieder einen großen Schritt näher gekommen und könnte mit meinem Technik-Setup nun kaum glücklicher sein. Denn obwohl sich mein Experiment #projectipadonly nennt, mache ich keinen Hehl daraus, dass ein Mac (mini) für mich nach wie vor unverzichtbar ist. Ich benötige ihn nicht oft. Doch es gibt Aufgaben, die zumeist in meine freiberuflichen Tätigkeiten fallen, die ich schlicht nicht vom iPad aus erledigen kann und teilweise auch (noch) nicht will. Doch gestern wurde aus dem „kann“ ein „konnte“.

Vor einigen Tagen habe ich mir endlich einen Luna Display-Dongle bestellt, nachdem ich sehr lang nach einer Lösung gesucht habe, mit der ich meinen Mac (im eigenen Netzwerk) fernsteuern kann. Wobei „fernsteuern“ ein wenig zu harmlos klingt, für das was ich erreichen wollte. Meine Zielen waren:

  1. Ich wollte möglichst latenzfrei zum Beispiel mit Adobe InDesign oder dem Safari Web Inspector arbeiten können.
  2. Ich wollte meinen nicht gerade hübschen 24“-Monitor loswerden und
  3. den Mac mini „headless“ betreiben, ihn aber auch zum Strom sparen in den Ruhezustand schicken können.

Ganz billig ist der Luna Display-Dongle mit 80 Dollar natürlich nicht. Doch in diversen Podcasts (in denen zufällig auch noch ein Rabatt-Code genannt wird) oder den einschlägigen Tech-Websites wurde er als die beste Lösung für meine Vorstellungen angepriesen. Und wie die ersten Tests schnell zeigen sollten, ist er das auch. Denn mit meinem Ziel Nr. 1 schieden Lösungen wie Teamviewer oder Chrome Remote Desktop direkt aus. Die Verbindungen laufen immer über das Internet und sind dementsprechend viel zu langsam. Auch die App duet war, obwohl via USB-Kabel betrieben, für mich nicht zu gebrauchen. Die Latenz war noch zu groß. Betreibt man das Luna Display per WLAN, ist der Bildaufbau auch merklich verzögert oder leicht verpixelt. Jedoch angeschlossen am USB-Kabel, merke ich keinen Unterschied zu einem Monitor. Alles läuft extrem flüssig. ✅

Die Herausforderung für mein Ziel Nr. 2 lag vor allem an meinem Mac mini, Baujahr 2014, der statt dem aktuell verbauten USB-C-Port noch über einen Mini Display- bzw. HDMI-Port verfügt. Um ihn „headless“ betreiben zu können, musste ein HDMI-Dongle her, der einen angeschlossenen Monitor vorgaukelt. ✅

Schreibtisch neu arrangieren, den Monitor abbauen und alles neu und sauber verkabeln

Um Ziel Nr. 3 zu realisieren, habe ich auf die genialen Shortcuts von Federico Viticci zurückgegriffen, die das Aufwecken und Einloggen am Mac sowie das Aktivieren des Ruhezustands via SSH-Kommando ermöglichen. ✅ Ohne den Einsatz von Shortcuts, wäre dieser Punkt nur durch Deaktiveren des Passwort­schutzes am Mac möglich gewesen. Doch aus Sicherheits­gründen schied diese Option natürlich aus.

Nachdem alle Vorraussetzungen erfüllt waren, konnte ich in einer etwa zweistündigen Aktion meinen Schreibtisch neu arrangieren, den Monitor abbauen und alles neu und sauber verkabeln.

Heute morgen fand dann auch gleich der erste produktive Einsatz an meinem wunderbar minimalistischen Schreibtisch statt. In einer zweistündigen InDesign-Session habe ich ein Weiterbildungsskript für eine meiner Kundinnen aufbereitet.

Den „Wake & Login“-Shortcut habe ich mir so angepasst, dass abschließend auch direkt die Luna Display-App geöffnet wird. So kann ich nahtlos starten, wenn ich den Mac einmal benötige. Nach getaner Arbeit schicke ich ihn wieder schlafen. Im Gegensatz zu Federico schalte ich mit dem „Sleep“-Shortcut allerdings nicht nur das Display ab, sondern versetze den Mac in den Ruhezustand (pmset sleepnow statt displaysleepnow).

#Update 06.

Gerade komme ich von einem kleinen Sonntagsspaziergang zurück, bei dem ich mir die aktuelle Podcast-Folge von iPad Pros angehört habe. Und damit bin ich auch schon mitten im sechsten #Update.

In der besagten aktuellen Folge spricht Showhost Tim Chaten mit dem Designer Jon Hicks der kürzlich diesen Artikel veröffentlicht hat, in dem er seinen Weg mit dem iPad als Hauptcomputer beschreibt (und dabei auch ein wenig in Richtung der Herren Tech-Journalisten von The Verge austeilt). Als den essentiellsten Teil des Podcasts empfinde ich die Beschreibung von Jon, wie er es geschafft hat mit seinem wichtigsten Werkzeug (Affintiy Designer) am iPad arbeiten zu können: Er hat sich eine Woche Zeit genommen, Tutorials geschaut und ausprobiert. Soll heißen, auch die Beherrschung eines auf Einfachheit ausgelegten Gerätes wie dem iPad, muss man schlicht und einfach lernen. Vor allem die Übertragung verinnerlichter Workflows vom Mac oder PC kostet Zeit.

Einen App-Tipp für den Bereich Webentwicklung konnte ich aus dem Podcast auch gleich noch mitnehmen: Einen Code-Inspektor der seinen Namen zur Abwechslung auch mal verdient. Die App Inspect ist die beste die mir bisher untergekommen ist. Endlich kann ich mich von den Ergo Web Tools verabschieden.

Wenn es jemanden gibt, zu dem ich in Sachen iOS und iPad aufschaue, dann ist das defintiv Federico Viticci. Diese Woche hat er einen Artikel veröffentlich, den ich mit offenem Mund, vor nerdiger Begeisterung vor mich hin sabbernd gelesen habe und dabei auf die wildesten Automatisierungsideen kam. 🤤 Schon seit einiger Zeit habe ich den Plan, meinen Mac mini gänzlich vom Schreibtisch zu verbannen und ihn nur noch mit dem iPad fernzusteuern. Ein Luna Display-Stick ist dazu bereits unterwegs. Doch mit Hilfe der Shortcuts von Frederico kann ich wieder einige offene Punkte von meiner Liste streichen.

Apropos sabbern, es geht weiter! 🤓 Gestern Abend wurde mir dieser Artikel in meine Twitter-Timeline gespült. Eine Vision für iPad-Kreativität, die es in sich hat. Zwei Apps greifen auf ein und dieselbe Datei zu. Eine App bearbeitet die Datei, die andere verwendet die Datei live als Textur und das auch noch im Split-View. Man stelle sich das mal für die Kombination Photoshop/Illustrator und InDesign vor. Das wäre der Hammer! 🤯

Für Entwickler, ambitionierte Shortcuts-Anwender oder generell die professionelleren iPad-Anwender hat sich letzte Woche wieder etwas im App-Store getan: Mit Jayson wurde ein JSON-Viewer veröffentlicht.

Und zum Schluss noch das „Making of“ zu Apples aktuellen iPad Pro-Spots. Selbstverständlich „filmed, edited, animated, designed, and composed completely with iPad Pro“.

Diese Website wird mit 💙 und WordPress betrieben. Gecodet – auf Basis von UIkit – und getextet wird mit einem iPad. Impressum und Datenschutz. 🏳️‍🌈

Hey, ich bin Oliver! Ich bin geprüfter Betriebswirt mit Fokus auf Marketing, lebe in Frei­burg, beschäftige mich mit iPad-Produktivität und Energie, fahre Rennrad und Brompton.



#projectipadonly / #bromvoyage