Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Frei­burg, beschäftige mich beruflich mit Energie, fahre Rennrad und Brompton.



#projectipadonly / #bromvoyage

How not to: iPad Pro Review.

Liest, hört oder sieht man dieser Tage so manches iPad Pro Review möchte man entweder heulen oder sehr laut „Äh, NEIN!“ rufen. Denn die Reviewer schaffen es erneut nicht, nach bereits gescheiterten Versuchen aus den Jahren 2015 und 2017, ihre leidigen Laptop-Vergleiche zu unterlassen. Ein iPad Pro-Review läuft demnach in etwa wie folgt ab:

  • Wow, es ist so dünn!
  • Wow, es ist so schnell! Sogar scheller als ein MacBook.
  • Wow, es ist so vielseitig!
  • Wow, der Akku hält wirklich zehn Stunden. Bis hier hin 10 von 10 Punkten!
  • Mhh, blöd … aber es ist eben kein Laptop. Gibt also nur 6 von 10 Punkten.

Im Wortlaut, von theverge.com-Autor Nilay Patel, klingt das dann so:

Is the new iPad Pro a stunning engineering achievement? Without question. Has Apple once again produced mobile hardware that puts the rest of the industry to shame when it comes to performance, battery life, and design? Yep. Is the iPad Pro the best, most capable iPad ever made? It certainly is. But you know what? It’s still an iPad.

Es kann nun vielleicht daran liegen, dass ich kein Journalist bin, doch so richtig objektiv erscheint mir diese Herangehensweise nicht. Scheinbar ist der stereotype „Creative Professional“ der einzig mögliche Anwender für ein iPad. Nur so erklärt sich mir, dass dessen Bedürfnisse für jedes Review herangezogen werden. Dass es noch andere, ebenfalls professionelle, Anwendungsszenarien gibt, die ein iPad abdeckt und bedient, scheint den Reviewern allem Anschein nach noch nicht aufgefallen zu sein. Auch scheint noch nicht zu allen durchgedrungen zu sein, dass ein iPad nun mal ein iPad und damit eine gänzlich andere Produktkategorie ist. Falls dazu mal jemand Nachhilfe benötigt – ich halte rein zufällig Kurse zu dem Thema ab. 😉

Ganz ähnlich sehen das übrigens die Herren Federico Viticci und Myke Hurley in der aktuellen Connected-Ausgabe.

Creative Selection: An insider’s account of Apple’s creative process during the golden years of Steve Jobs →

Ken Kocienda offers an inside look at Apple’s creative process. For fifteen years, he was on the ground floor of the company as a specialist, directly responsible for experimenting with novel user interface concepts and writing powerful, easy-to-use software for products including the iPhone, the iPad and the Safari web browser. His stories explain the symbiotic relationship between software and product development for those who have never dreamed of programming a computer, and reveal what it was like to work on the cutting edge of technology at one of the world’s most admired companies.

Meine Urlaubslektüre.

#Update 04.

Das Apple-Herbst-Event steht vor der Tür und die neuen iPhones und Apple-Watches sind bereits geleaked. Doch handfeste Hinweise auf die neuen iPads fehlen. Das könnte bedeuten, dass diese erst im Oktober auf den Markt kommen. Nicht gerade meine Wunschvorstellung, denn die neuen iPhones interessieren mich so wenig wie noch nie. Bin ich doch noch immer überaus zufrieden mit meinem iPhone X. Doch bei der Vorstellung von randlosen iPad Pros mit Face ID und möglicherweise neuen Tastaturen werde ich ein wenig hibbelig.

Wohin Apples Reise in Sachen iPad gehen wird, fasst Jason Snell in diesem Artikel, basierend auf allen Gerüchten zusammen. Die Frage, für welche Größe ich mich entscheiden werde, habe ich mir bisher noch nicht endgültig beantwortet. Aktuell tendiere ich zur 11″-Version.

In dieser Woche hat Serif endlich die erste Beta-Version ihrer Desktop Publishing-Software Affinity Publisher veröffentlicht und damit Adobe erneut Feuer unterm Hintern gemacht. Sowohl unter Windows als auch am Mac habe ich schon einen kurzen Blick darauf geworfen und bin recht beeindruckt. Das will etwas heißen, denn Adobes InDesign ist die Software, die mir sozusagen in Fleisch und Blut übergegangen ist. Ähnlich wie bei Affintiy Photo und Designer gilt es nun zunächst die bekannten Denkmuster zu überwinden und sich auf die neue Software einzulassen.

Apropos, Affinity Photo und Designer. Vor etwa zwei Wochen habe ich meinen @brom_voyage-Instragram-Account neu gestaltet. Statt einzelner Posts gibt es nun einen zusammenhängenden Feed, wie man ihn hier oder hier vielleicht schon mal gesehen hat. Die Vorlage dazu habe ich in Affinity Photo am Mac erstellt. Gepflegt wird das, inzwischen um die einhundert Ebenen um fassende Dokument jedoch am iPad. Auch der instagramgerechte Export findet am iPad, unter Zuhilfenahme des Designers, statt. Denn in der iOS-Version von Photo fehlt die Slice-Funktion. Die Performance der beiden Apps ist dabei absolut beeindruckend und ich kann nur hoffen, dass Affintiy auch den Publisher für iOS umsetzt. Dann ist das #projectipadonly nicht mehr zu stoppen.

Aus der Welt der Podcasts möchte ich euch eine Neuheit von Alex Cox und Matthew Cassinelli ans Herz legen: Supercomputer. Bisher erschienen drei kurzweilige Folgen, die sich damit befassen, wie wir der Technik die uns umgibt Herr werden.

In der Blütezeit der Blogs hatten wir vermutlich alle einen. Einen Feed-Reader. Dann kamen Facebook und Twitter und wir bekamen neue Artikel gefühlt zu oft unter die Nase gerieben, sodass wir uns der Feed-Reader entledigten. Nun meidet man die sozialen Medien zunehmend, weil dort die Nazis und Wutbürger immer lauter werden und hat das Gefühl die guten Inhalte zu verpassen. Langer Rede, kurzer Sinn: Ich nutze wieder einen Feed-Reader, nämlich Reeder 3.

Update #03.

Diese Woche stand für mich ganz im Zeichen der Automatisierung. Was soll man auch anderes machen, wenn man bei 37°C Außentemperatur mit einer Mandelentzündung zuhause liegt und gefühlt schon jede Netflix-Serie gesehen hat.

Die Developer-Beta von Shortcuts ist seit ein paar Wochen verfügbar und die beiden Herren von Canvas teilen ihre Erfahrungen. Alles sehr vielversprechend!

In Folge 203 von Upgrade dreht sich alles um das Arbeiten am iPad. Nicht viel neues (für mich), aber immer wieder schön zu hören, wie andere arbeiten.

Okay. Ihr habt es vielleicht schon geahnt. Und irgendwann muss es ja mal raus: Ich oute mich als Rosemary Orchard-Fanboy. ? Sie ist meine persönliche Automatisierungs-Heldin und mit ihrer Philosophie, die ich in diversen Podcasts mit ihr geradezu aufgesaugt habe, dafür verantwortlich, dass ich gerade so tief in Workflow und Co. eintauche. Aktuell hört man sie in Folge 19 des Podcasts Roboism. Übrigens der Podcast mit der besten Intro-/Outro-Musik! Ein langes Interview mit ihr ist auch im Podcast Systematic zu hören. Wer Inspiration sucht, um in das Thema Automatisierung einzusteigen, sollte einmal hier und hier vorbei schauen.

Apropos Automatisierung: Diese Woche habe ich drei Workflows gebastelt. Zwei Instagram-Workflows und einen zur Erstellung eines Literaturverzeichnisses aus einer Airtable-Datenbank. Auf den bin ich schon ein bisschen stolz.

Ein Icon in der iOS 12 Beta 5 hat das Aussehen der neuen iPad Pros bestätigt. Als Vorstellungstag wird der 12. September 2018 gemunkelt. Ich kann es kaum erwarten!

Airtable + Workflow = 💙

Vor einigen Wochen habe ich Airtable wiederentdeckt. Airtable ist ein Onlineservice der Datenbank und Tabellenkalkulation auf einzigartige Weise verbindet, gute Apps für iPad und iPhone bereitstellt und mit vielen nützlichen wie intuitiven Funktionen aufwartet. Der Einstieg wurde mir diesmal außerdem von den zahlreichen Templates erleichtert die Airtable mitbringt. Für praktisch jeden Anwendungszweck – ob Datenbank zur Reiseplanung, Ausgaben-Tracker, Rezepte-Sammlung oder Mini-Customer Relationship Managament (CMR) – gibt es eine Vorlage. Man kommt quasi zwangsläufig auf Ideen, wie man das Tool für sich verwenden kann.

Meine erste Idee war ein Literatur- bzw. Quellenverzeichnis. Ein solches habe ich beim Schreiben meiner Projektarbeit für den Betriebswirt schmerzlich vermisst. Denn nachdem man zehn energiewirtschaftliche Studien und diverse betriebswirtschaftliche Werke gelesen hat, verliert man dezent den Überblick bzw. es kostet unnötige Energie alle Verbindungen im Kopf zu behalten. So soll es mir bei meinem Buch-Projekt nicht ergehen. Doch wirklich brauchbare Apps – die einem die Arbeit auf diesem Gebiet erleichtern – gibt es für iOS nicht. Eine praktikable und einfache Lösung ist daher Airtable.

Das Anlegen einer neuen Datenbank ist kinderleicht. Insgesamt habe ich für mein Literaturverzeichnis 13 Felder definiert: Autor (oder Herausgeber), Titel der Publikation, Untertitel, Medium (Buch, Website, Studie oder Artikel), Seitenzahl, Herausgabejahr, Verlagssitz, Verlagsname, Zeitschriftenname, Link, Abrufdatum des Links, Zitat und Notizen. Zack, fertig – Literatur-Datenbank!

Literaturverzeichnis-Datenbank in Airtable auf dem iPad

Gebe ich nun einen neuen Datensatz ein, öffnet sich eine schicke Eingabemaske und führt mich durch alle Felder. Die Eingaben – zum Beispiel das Erscheinungsjahr oder das Abrufdatum einer Website – werden anhand der Feld-Vorgaben sauber formatiert. Die Auswahl des Quellen-Mediums erfolgt eindeutig über ein Selektionsfeld. Die Datenbank ist durchsuchbar und ich kann die Darstellung nach meinen Wünschen anpassen. Auch Freigaben und Kollaboration sind möglich. Der Änderungsverlauf für jeden Datensatz beträgt in der kostenlosen Airtable-Version zwei Wochen.

Nun heißt dieser Blogpost jedoch nicht umsonst „Airtable + Workflow = 💙“. Denn in meinem Fall ist die Literatur-Datenbank in Airtable zwar eine phantastische Basis, doch auch nur die halbe Miete. Denn mein Ziel ist es am Ende einer Projektarbeit, eines Artikels oder eines Buches möglichst wenig Arbeit mit dem Literaturverzeichnis zu haben. Ich möchte auf ein Knöpfchen drücken und das Verzeichnis soll alphabetisch sortiert und fertig in Markdown formatiert ausgegeben werden. Dazu benötige ich Workflow (bzw. künftig Shortcuts) – die Automatisierungsallzweckwaffe unter iOS.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass ich kein Programmierer bin. Das zeigt sich immer deutlich, wenn ich mit JavaScript oder PHP in Verbindung komme. Ich habe ein solides Grundverständnis für Hard- und Software, komme auch in einer UNIX-Shell einigermaßen zurecht, kann Websites in HTML und CSS schreiben und auch ein Content-Management-System problemlos integrieren oder mir ein jQuery-Script zurecht basteln. Aber wann immer ich versucht habe, mich einer Script- oder Programmiersprache wie JavaScript, PHP, Python oder was auch immer von Grund auf zu nähern, bin ich (bisher) gescheitert. Wer sich nun fragt, was dies hier zu Sache tut – hier ist die Antwort: Das alles ist der Grund, warum ich Workflow so liebe und warum ich überaus begeistert – geradezu entzückt! – bin, dass Apple den Weg mit Shortcuts weiter geht. Denn mit Workflow lassen sich komplexe Abfragen oder Abläufe visuell aufbauen und lösen. Und das ist mein Ding!

Zurück zum Thema und zum einzigen kleinen Manko an Airtable: Alle Tabellen bzw. Datenbanken befinden sich in einem mehr oder weniger geschlossenen System. Zwar gibt es auf der Website eine Exportfunktion für Tabellen im CSV-Format, doch unter iOS steht nicht einmal das Share Sheet zur Verfügung. Dafür gibt es eine leicht zugängige und wirklich verständlich dokumentierte API, die auf jede Tabelle oder Datenbank zugeschnitten wird. Und wenn ich das sage, muss das – ich bitte darum sich den letzten Absatz in Erinnerung zu rufen – etwas heißen. ☝️

Mithilfe dieses Artikels habe ich mich der API genähert und sie angezapft. In meinem Workflow werden die Datensätze der Reihe nach ausgelesen und in Variablen gepackt. Um sie dann mit der entsprechenden Markdown-Syntax auszeichnen zu können, erfolgt eine Abfrage des Mediums. Denn davon sind die auszugebenden Felder des Datensatzes, deren Reihenfolge sowie und deren Formatierung abhängig. Im Anschluss werden alle Datensätze noch alphabetisch nach den Autorennamen sortiert und zu guter Letzt gesammelt, als Text in den Zwischenspeicher gepackt oder als .txt-Datei gespeichert. Zack, fertig – Literaturverzeichnis!

Der Literaturverzeichnis-Workflow: Aus der Airtable-Datenbank wird das fertige Literaturverzeichnis generiert.

Alles in allem hat mich der Workflow schon ein paar Stunden gekostet. Zeit die ich langfristig garantiert wieder reinhole, weil ich Literaturverzeichnisse nie wieder manuell formatieren muss. Außerdem habe ich mir nun einen Basis-Workflow für die Airtable-API geschaffen, auf den ich sicher noch oft aufbauen werde. Denn die Möglichkeiten der Kombination von Airtable und Workflow sind geradezu unendlich. Nicht nur für private Anwendungen, vor allem auch für Freiberufler oder kleine Unternehmen. Aus einem kleinen CRM in Airtable lassen sich leicht Auswertungen oder ein Kontaktdatenblatt für Kundentermine generieren. Projektpläne lassen sich je nach Anspruchsgruppe gezielt auslesen, als Statusinformationen aufbereiten und als PDF versenden. Es lassen sich Checklisten, Zeitpläne oder Auftragsblätter erstellen. Oder, oder, oder.

Instagram-Workflows.

Als Klapprad-Influencer von Welt ?‍♂️ gilt für mich selbstverständlich die Devise „Zeit ist Geld“. Was liegt da näher, als meine Social-Media-Aktivitäten bei Instagram und die damit verbundenen Arbeitsschritte ein wenig zu optimieren. Denn im Kern besteht jeder Instagram-Post, nach dem Aufnehmen des Fotos, aus zwei Schritten. Zunächst bringe ich das Foto in ein quadratisches Format. Nicht durch Beschneiden, sondern indem weiße Ränder angesetzt werden. Verwendet habe ich dazu bisher diese App. Doch zufrieden war ich mit ihr nie. Es folgt das Texten einer knackigen Bildunterschrift und das anfügen von Hashtags zur Steigerung der Reichweite. Dazu hatte ich bisher eine Notiz in Apple Notes, aus der ich die Tags für jedes Bild heraus kopiert habe. Alles in allem kein schlechter “Workflow”, aber auch kein besonders guter.

No Crop-Workflow

Ersetzt habe ich die NoCrop-App nun mit diesem Workflow. Wie zuvor die App wird der Workflow vom Homescreen gestartet.

Zunächst fragt der Workflow nach dem gewünschten Foto, welches aus der Camera Roll gewählt werden kann. Damit auch importierte RAW-Dateien verarbeitet werden können, wird das gewählte Bild vorsorglich in ein JPG umgewandelt.

Dann findet über eine If-Abfrage eine Größenanpassung der längsten Bildseite auf 2.000 Pixel für Hoch- bzw. Querformat statt.

Zum Erzeugen der Ränder wird das Foto einfach zentriert auf ein weißes quadratisches Bild (ebenfalls 2.000 Pixel groß) gesetzt, welches als Vorlage in der Dropbox liegt.

Und zum Schluss wird das fertige Foto in die Camera Roll zurück gespeichert.

Hashtag-Workflow

Damit ich zum Einfügen der Hashtags nicht mehr zwischen zwei Apps hin und her wechseln muss, hilft mir mein zweiter Workflow.

Ich wähle das Foto, welches ich bei Instagram posten möchte und starte den Workflow über das Share Sheet direkt aus der Fotos-App.

Der Workflow fragt nach der gewünschten Bildunterschrift und kombiniert diese nach der Text-Eingabe dann mit den Hashtags, die wiederum als Text-Datei in der Dropbox hinterlegt sind.

Danach öffnet sich automatisch die Instagram-App und die Bildunterschrift muss nur noch aus der Zwischenablage eingefügt werden. Dieser letzte Schritt ist leider notwendig, da Instagram der Workflow-App aktuell den Zugriff auf die Bildbeschreibung verwehrt. Bleibt zu hoffen, dass diese Limitierung mit Einführung von Shortcuts wieder aufgehoben wird.

Für meine Zwecke werde ich beide Workflows noch zu einem einzigen zusammenführen und leicht optimieren. So muss zum Beispiel das generierte Bild nicht zwingend in die Camera Roll zurückgespeochert werden, sondern kann driekt aus dem Zwischenspeicher zu Instagram geschoben werden.

Update #02.

Die Woche war eine Menge los in der iPad-/iOS-Welt, nicht zuletzt da der App-Store am 10. Juli sein zehnjähriges Jubiläum gefeiert hat.

In der Aktuellen Ausgabe Mac Power Users kommt Matt Gemmell zu Wort und erläutert seinen Weg zum Vollzeit-iOS-User, der seinen Mac nur noch in absoluten Ausnahmefällen hochfährt.

Ein weiterer Podcast-Tipp in dieser Woche ist die neueste Ausgabe der iPad Pros. Zu Gast ist Rosemary Orchard vom Podcast Automators, die in Sachen Automatisierung wirklich heftig unterwegs ist. Ihr zuzuhören ist absolut inspirierend. Sie zeigt sinnvolle Wege auf, wie man sich das Leben leichter machen und seine Technik für sich arbeiten lassen kann.

Ebenfalls über Rosemary Orchard wurde ich erneut auf Airtable – ein mächtiges Tool das Datenbank und Tabellenkalkulation verbindet – aufmerksam. Ich erinnere mich, dass ich mir den Dienst vor einiger Zeit schon einmal angeschaut, aber für mich keinen Nutzen gefunden hatte. Das ist nun anders. Als erste Datenbank lege ich mir gerade ein Literaturverzeichnis für mein Buch-Projekt an. Ziel ist es diese später über einen Workflow bzw. Shortcut in die Zielformatierung zu bringen.

Affinity Designer gibt es nun für iPad, wohoo! Pfade mit dem Apple Pencil zeichnen ist schon verdammt cool.

Kaum rundet Affinity sein Angebot für Grafik-Profis auf dem iPad ab, da macht eine Meldung von Adobe die Runde: Man arbeitet an einer Photoshop-Version für das iPad:

Adobe Systems Inc., the maker of popular digital design programs for creatives, is planning to launch the full version of its Photoshop app for Apple Inc.’s iPad as part of a new strategy to make its products compatible across multiple devices and boost subscription sales.

Obwohl ich reichlich skeptisch bin, was das User Interface der künftigen Photoshop-App betrifft, bin ich davon überzeugt, dass von diesem Schritt eine erhebliche Signalwirkung ausgehen wird, der das iPad als Arbeitsgerät wieder ein Stück nach vorn bringt.

Und zum Abschluss dieses Updates ein Tweet von Federico Viticci:

We’re definitely living in a weird timeline, Apple products-wise – Pro users on the Mac keep being dissatisfied with hardware and they’re getting iOS apps on Mac next year, while pro iPad users seem generally optimistic, hardware rocks, and software keeps improving on all sides.

In diesem Sinne: ?

Update #01.

Dauernd geschehen Dinge die ich teilen möchte. Doch oftmals habe ich keine Lust etwas dazu zu formulieren recht wenig dazu zu sagen. Außerdem gibt es oftmals kleinere Veränderungen in und um mein #projectipadonly denen ich keine eigenen Beiträge widme, die jedoch sicher nützlich sind um „von außen“ gewisse Zusammenhänge herstellen zu können. Deshalb gibt es jetzt, wann immer sich etwas ansammelt, ein Update!

Seit zwei Wochen bin ich Besitzer eines Mac minis. Auch wenn ich mir das Entsetzen in euren Gesichtern äußerst lebhaft vorstellen kann, bin ich mit meiner Entscheidung einen Computer zu kaufen, dem Apple seit vier Jahren keinerlei Beachtung schenkt, ziemlich glücklich. Der kleine Mac läuft rund um die Uhr und ist damit jederzeit von meinen iPads via Remote-Zugriff fernsteuerbar. Aktuell teste ich noch diverse Remote-Lösungen und werde sicher bald berichten.

Die iOS-Nerds drehen am Rad: Gestern wurde die erste Beta der Siri Shortcuts-App veröffentlicht. Da ich keinen Developer-Account besitze, werde ich mich wohl noch etwas gedulden müssen. Doch die ersten Stimmen sind voller Begeisterung.

Seit heute morgen sitze ich an einem Buch. Was, ein Buch? Keine Sorge ich verschone die Welt mit meiner nicht so spannenden Biografie. Stattdessen setze ich die Überlegungen in die Tat um, die ich mir schon seit einigen Wochen zu meinem anstehenden iPad-Kurs mache. Eigentlich wollte ich mein Material – wie für einen Kurs üblich – in Präsentationsform aufbereiten. Bei diesem Ansatz fehlt mir jedoch (langfristig gedacht – bin ja Betriebswirt!) der Mehrwert. Deshalb gehe ich den Kurs, der Mitte November stattfindet, nun in erster Instanz als (e)Buch an.

  • Apropos iPad-Kurs: Das VHS-Kursprogramm für Herbst 2018/Winter 2019 ist raus. Wer in der Gegend wohnt kann sich anmelden. Schnäppchen!

    Heute habe ich mir ein Textexpander-Abo für ein Jahr gegönnt. Aktuell gibt Smile 30% Rabatt – da konnte ich nicht widerstehen. Einsetzen kann ich das Textersetzungs-Tool auf meinen iPads, dem iPhone und am Mac. Ich bin gespannt, was ich in Sachen Produktivität und Automatisierung rausholen kann.

  • Mein Lieblings-Podcast-Network relay.fm hat einen neuen Podcast, der sich ausschließlich mit Automatisierung unter macOS und iOS beschäftigt! ?

    Shortcuts-Roundup

    Die Nerdwelt – oder vielleicht auch nur meine kleine Filterblase – spricht gefühlt nur noch von (Siri-)Shortcuts und fördert dabei immer wieder erfreuliche Details zum Workflow-Nachfolger zu Tage. Ich bin, um es mal vorsichtig auszudrücken, verdammt aufgeregt! ?

    Frederico Viticci hat dieser Tage einen sehr ausführlichen Artikel bei MacStories veröffentlicht, in dem er alles zusammenfasst, was er bei der WWDC aufgeschnappt hat. Er beleuchtet die Wege, die App-Entwickler gehen können, um für Shortcuts gerüstet zu sein. Er bestätigt, dass sich an der gewohnten Möglichkeiten der Workflow-Handhabung erhalten bleiben und stellt in Aussicht, dass Apple Kompatibilität für bestehende Workflows anstrebt. ?

    The Shortcuts app, announced at WWDC last week, is the new version of Workflow. The app will not be part of iOS 12 itself; instead, it’ll be available on the App Store. In conversations I had last week, it appears that Apple’s goal is to offer full compatibility with existing workflows previously created in the Workflow app. My understanding is that Apple is very much aware of the fact that a sizable portion of the pro/prosumer community relies on Workflow to enhance their iOS experience in key ways; they don’t want to change that relationship for the worse. Very little if nothing should break in the transition to the Shortcuts app; in fact, I’m optimistic about the prospect of retaining all the actions from the original Workflow plus new ones created specifically for Shortcuts.

    Vertieft wird der Artikel nochmal in der aktuellen Folge von Connected. Dort wird auch eine namentliche Trennung diskutiert, der ich mich hier anschließen werde. Als Shortcuts bezeichne auch ich die komplexeren „Workflows“ aus der künftigen Shortcuts-App. Siri-Shortcuts hingegen sind die vom System vorgeschlagenen „Workflows“, die bereits jetzt in der iOS 12-Beta enthalten sind und auf dem Nutzerverhalten basieren.

    Auch in der Aktuellen Ausgabe des Vector-Podcasts von Rene Ritchie gibt es allerhand spannende Einblicke zum Thema Shortcuts. Ritchie spricht mit einem ehemaligen Mitglied des Workflow-Teams Matthew Cassinelli und thematisiert auch welchen Bedeutung die sprachgestützte bzw. sprachaktivierte Automatisierung haben könnte. Denn Apple ist hier gerade dabei unsere bisherige Smartphone- und Tablet-Handhabung auf das nächste Level zu heben

    Ach, und weil es hier theamtisch gerade irgendwie ganz gut reinpasst: Mit der iOS 12-Beta kann ich meinen wunderbaren iA-Writer-Markdown-Emoji-WordPress-UIkit-Workflow derzeit in die Tonne klopfen. Ein Hoch auf das Zweit-iPad! ?

    Made on an iPad Pro →

    I had one remaining task that would determine if I could just about completely get rid of my laptop. I wanted to see if I could at least write and edit blog post drafts with my iPad Pro. Sounds easy enough, right? Unlike most blogging setups, my site is static and utilizes a static site generator called Jekyll (and has been since about 2010 when I moved from WordPress). Instead of just logging into a website admin dashboard to write and publish a new article, I need to run some commands in a terminal to process all of the templating and generate the HTML, JS and CSS files for my site. I then run another command to deploy this to Amazon S3 and CloudFront where this site is hosted.

    Paul Stamatiou hat ein phantastisches Review über das iPad Pro 12.9 und zugleich eine detaillierte Dokumentation darüber geschrieben, wie das iPad seinen Laptop ersetzt hat. Besonders spannend finde ich dabei – wie bei fast jedem Review – wie individuelle Probleme oder Anwendungsfälle gelöst wurden, zum Beispiel sein Blog-Workflow.

    Das ist für mich eine der spannendsten Angelegenheiten, die auch einen Großteil meiner Faszination für das iPad und iOS ausmacht. Es gibt nicht alles. Und es geht nicht alles mit diesem noch jungen und gänzlich anderen Betriebssystem. Man muss also kreativ werden, neue Wege gehen und kann sich dabei eine sehr individuelle Arbeitsumgebung schaffen.

    Dieses Blog wird mit 💙 und WordPress betrieben. Gecodet – auf Basis von UIkit – und getextet wird ausschließlich mit einem iPad. Impressum und Datenschutz. 🏳️‍🌈

    Hey, ich bin Oliver! Ich habe irgendwas mit Medien gelernt, lebe in Frei­burg, beschäftige mich beruflich mit Energie, fahre Rennrad und Brompton.



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